Recht und Soziales

Beschäftigung

Minijobber-Vertrag anpassen

Berlin.Wer einen Minijobber etwa als Putzhilfe beschäftigt, muss zum Jahreswechsel eventuell den Arbeitsvertrag anpassen: Ab 1. Januar wird der gesetzliche Mindestlohn um 35 Cent von 8,84 auf 9,19 Euro pro Stunde angehoben – Minijobber könnten aus dem Grund bei gleicher monatlicher Stundenzahl plötzlich über die Einkommensgrenze von 450 Euro kommen. Das Arbeitsverhältnis wäre dann etwa grundsätzlich sozialversicherungspflichtig. Soll die Anstellung weiterhin als Minijob gelten, muss die monatliche Stundenzahl unter Umständen entsprechend reduziert werden.

Ein Beispiel: Arbeitet ein Minijobber bislang monatlich 50 Stunden für 8,84 Euro Stundenlohn, kommt er auf 442 Euro Einkommen. Bei 9,19 Euro wären es 459,50 Euro. In diesem Fall könnte die Arbeitszeit von 50 auf 48 Stunden reduziert werden. Dann würde der Beschäftigte 441,12 Euro verdienen. dpa