Recht und Soziales

Ferien Zeiten und Verdienstgrenzen beachten

Minijobs für Schüler

Bochum.Den Sommer nutzen Schüler gerne, um während eines Ferienjobs Geld zu verdienen. Dabei muss man zwischen kurzfristigen und 450-Euro-Minijobs unterscheiden. Das erklärt die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung.

Erster wichtiger Unterschied: Anders als beim 450-Euro-Minijob ist der monatliche Verdienst bei einem kurzfristigen Minijob nicht begrenzt, dafür gelten Zeitgrenzen. Bislang lag die Grenze bei maximal drei Monaten im Jahr. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde diese Frist aber bis zum 31. Oktober 2020 auf fünf Monate angehoben, wie die Minijob-Zentrale erklärt. Wichtig dabei: Wer schon in den Pfingst- oder Osterferien gearbeitet hat, muss alle Zeiten zusammenrechnen.

450-Euro-Job ausweiten

Bei einem kurzfristigen Minijob fallen keine Sozialabgaben und Steuern an, erklären die Experten weiter – so lange der Steuerfreibetrag nicht überschritten wird.

Für 450-Euro-Minijobs gilt die Verdienstgrenze von 450 Euro pro Monat. Schüler können den Job während der Sommerferien aber ausweiten. Solange der durchschnittliche monatliche Verdienst Grenze von 450 Euro nicht übersteigt (5.400 Euro im Jahr), liegt weiterhin ein Minijob vor, erklärt die Minijob-Zentrale. 450-Euro-Minijobs sind für Schüler sozialversicherungsfrei. Von dem üblichen kleinen Eigenanteil zur Rentenversicherung, können sich auf Antrag auch befreien lassen. tmn