Recht und Soziales

Ausbildung Bewerber sollten Unterlagen zügig verschicken

Öffentlicher Dienst lockt

Archivartikel

Nürnberg.Auch wenn es mit der Bewerbung als Anwärter oder Anwärterin für eine Beamtenlaufbahn erstmal nicht klappt, können Jugendliche eine Ausbildung im öffentlichen Dienst machen. Darauf weist das Portal „Planet-Beruf“ der Bundesagentur für Arbeit hin. Städte, Kommunen, Länder oder der Bund bieten zum Beispiel unterschiedliche duale Ausbildungen an, etwa zur Verwaltungskauffrau. Beamtenanwärter müssen für den ein- bis zweijährigen Vorbereitungsdienst, wie sich die Ausbildung offiziell nennt, einige Voraussetzungen erfüllen. Für eine Ausbildung im mittleren Dienst wird ein mittlerer Bildungsabschluss verlangt, für den gehobenen Dienst müssen die Jugendlichen dagegen die (Fach-)Hochschulreife mitbringen. Für den höheren Dienst ist dann ein abgeschlossenes Studium nötig. In der Regel werden gute Schulnoten erwartet.

Bewerber sollten laut „Planet-Beruf“ aus einem EU-Mitgliedsland stammen. Für bestimmte Laufbahnen braucht es die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Bundesagentur für Arbeit rät, sich bereits ein bis eineinhalb Jahre vor dem gewünschten Ausbildungsbeginn bei der jeweiligen Behörde zu bewerben. dpa