Recht und Soziales

Freizeit Computerspiele bergen finanzielle Risiken

Vorsicht vor Extrakosten

Archivartikel

Wenn Kinder Online-PC-Spiele zocken, sollten sich Eltern die Einstellungen der Spiele genauer anschauen. Manchmal ist es möglich, Einschränkungen vorzunehmen, informiert die Verbraucherzentrale (VZ) Rheinland-Pfalz.

So lassen sich zum Teil teure In-Game-Käufe verhindern. Diese kommen zustande, wenn Kinder beispielsweise zusätzliche Lebens- oder Energiepunkte für das Spiel kostenpflichtig erwerben.

Seltene Altersempfehlungen

Bei Minderjährigen gilt zwar, ohne Zustimmung der Eltern sind hohe In-Game-Käufe unwirksam. Doch nicht immer war es möglich, Käufe problemlos zu reklamieren. Das zeigt eine Untersuchung der VZ Rheinland-Pfalz: Einige der 14 untersuchten Spiele-Anbieter erstatteten die Beträge, andere nicht.

Keiner der Anbieter wies vor dem Kauf auf weitere Kosten hin. Auch auf den Webseiten der Anbieter gab es bei fünf keine Angaben.

Laut Verbraucherschützer suchen Eltern bei vielen Anbietern auch vergeblich nach Informationen, ab welchem Alter das Spiel geeignet ist. Die Verpflichtung, eine Alterskennzeichnung anzugeben, gilt nicht bei ausschließlich online vertriebenen Spielen. Wer Probleme mit Online-Spielen gemacht hat, kann sich beim Marktwächter-Team beschweren. dpa

Info: Beschwerden online unter: https://bit.ly/2Zi4TqK