Reise

Blaue Gassen, blauer Rauch

Archivartikel

Chefchaouen im Rifgebirge war einst als heiliger Ort bekannt, heute gilt er als Hauptstadt des nordmarokkanischen Bergtourismus. Damit hofft die Region, in der noch immer viele Menschen vom Cannabisanbau leben, auf wirtschaftlichen Aufschwung.

Die Gassen sind eng, verwinkelt sowieso, und dass fast alle Gebäude blau sind, erleichtert nicht gerade die Orientierung. Es geht bergauf und bergab, aber auch diese Gasse in Chefchaouens Altstadt führt nicht zum zentralen Platz Outa el Hammam, sondern ins Nirgendwo. Das heißt in diesem Fall: zu Omar.

In seinem bodenlangen Gewand, einer wollenen Dschellaba, steht er an diesem Februartag

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