Reise

Deutschland Die außergewöhnlichsten Weihnachtsmärkte von Hamburg bis München

Feierliche Stimmung und adventliche Atmosphäre genießen

Archivartikel

Glitzernde Lichter und leuchtende Kinderaugen: Der Besuch eines Weihnachtsmarkts gehört im Advent einfach dazu. Während sich an den Glühwein-Ständen auf altbekannten Märkten lange Schlangen bilden, lässt sich die feierliche Stimmung auf kleineren, originellen Christkindlmärkten entspannt genießen.

Zwischen farbenfrohen Zirkuszelten, internationalen Schlemmereien und Live-Musik lässt sich die märchenhafte Zeit im Winter beim Märchenbazar in München feiern. Die fabelhafte Welt der Artisten und Künstler findet inmitten von nostalgischen Jahrmarktsbauten sowie selbstgezimmerten Verkaufsbuden statt und lädt zum Flanieren und Staunen ein. Die meisten Zeltbetreiber und Verkäufer des Märchenbazars sind aus der Stadt und präsentieren ihr Handwerk oder köstliche Spezialitäten. Kinder können am kostenlosen Kinderprogramm mit Kasperletheater und Märchenstunden teilnehmen, basteln, singen und spielen. 28. November bis 29. Dezember.

In die mittelalterliche Welt von Rittern und Gauklern entführt der Historische Weihnachtsmarkt in Berlin seine Gäste. Auf dem 150 Jahre alten Gelände des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW) treffen sich Töpfer, Schmiede oder Holzschnitzer, um ihr Handwerk zu zeigen. Während Gaukler mit Feuer jonglieren, können Besucher ihre Treffsicherheit beim Bogen- oder Armbrustschießen unter Beweis stellen. Kinder drehen derweil auf dem handbetriebenen Holzkarussell oder einem Riesenrad ihre Runden. 21. November bis 22. Dezember.

Weihnachtsstimmung auf Hamburger Art gibt es mit maritimem Flair zwischen Hafen und Alster im Norden Deutschlands. Der kleine Markt auf der Fleetinsel ist noch weitgehend unbekannt. So lässt es sich in aller Ruhe zwischen den verschiedenen Verkaufsständen bummeln und das ganz eigene Flair der Hansestadt aufsaugen. Zwei Segel-Oldtimer kommen aus dem Museumshafen Oevelgönne angetuckert, um im Lichterglanz zu erstrahlen. Live-Musik, Singer-Songwriter und Sofa-Konzerte bieten musikalische Unterhaltung, damit Erwachsene ihren Punsch genießen können, während sich die Kleinsten auf dem Kinderkarussell tummeln. 25. November bis 23. Dezember.

Was im Sommer ein beliebtes Kunst- und Kulturfestival ist, verwandelt sich im Winter in einen besinnlichen Adventsmarkt. Abseits vom Trubel der Dresdner Innenstadt präsentieren ausgewählte Kunsthandwerker auf dem Elbhangfest-Weihnachtsmarkt ihre Arbeiten aus Keramik, Holz oder Sandstein. Feinschmecker kommen bei einem Besuch des Markts im Stadtteil Loschwitz an den kulinarischen Ständen auf ihre Kosten. 30. November bis 15. Dezember

Zum dritten Mal findet das Wouahou Winterdorf auf dem Stuttgarter Marienplatz statt. Sein Name leitet sich von einem Indianerstamm ab, der zu seinen Zeiten alternative Denkweisen etabliert haben soll – genauso wie die Veranstalter dieses besonderen Weihnachtsmarktes, der dem vorweihnachtlichen Innenstadttrubel entfliehen möchte. Gemütliche Tipis, handgemachte Weihnachtsgeschenke von jungen Designern und ein buntes Programm von Open-Air-Backen bis Stockbrotgrillen sind eine Hommage an das Volk der Indianer, die Nächstenliebe und multikulturelle Vielfalt in den Vordergrund stellten. Entstanden ist ein Winter-Festival mit dem Spirit von Weihnachten inklusive Live-Musik von Donnerstag bis Samstag. 29. November bis 15. Dezember.

Auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt gilt es genau hinzusehen. Denn unter den insgesamt mehr als 200 Ständen versteckt sich ein funkelndes Highlight, das sich kein Besucher entgehen lassen sollte. Der idyllisch am Stadtbrückchen gelegene Sternchenmarkt glitzert in tausenden Lichtern und entführt in die Magie von Kristallen und Sternen, die das Weihnachtsfest in den Augen von Jung und Alt blitzen lässt. Die traumhafte Winterwunderlandschaft befindet sich im Innenhof des Wilhelm-Marx-Hauses. 21. November bis 30. Dezember.

Eine bezaubernde Adventszeit gibt es auch an der Lutherkirche in Köln zu erleben. Der Kleinste Weihnachtsmarkt der Stadt vereint wechselnde Händler und Foodstände, die mit ihrem vielseitigen Angebot immer wieder etwas Neues entdecken lassen.

Auf der zugehörigen Bühne sorgen zusätzlich Kölner Bands für eine moderne musikalische Begleitung – ganz ohne Gage. 20. November bis 22. Dezember.

In eine Weihnachtserlebniswelt aus dem hohen Norden tauchen Besucher des Finnischen Weihnachtsdorfs auf dem Leipziger Augustenplatz ein – Stände mit finnischem Kunsthandwerk und außergewöhnlichen Handarbeiten inklusive. In drei Lappenzelten werden kalte Finger an einem Lagerfeuer aufgewärmt. Und der Weihnachtsmann hat dieses Jahr seine Geschenkewerkstatt in einem echten finnischen Blockhaus eingerichtet. 26. November bis 22. Dezember.

Rosa Christbäume, rosa Glühwein und rosa Weihnachtshütten in Frankfurt: Das Prinzip ist schnell klar. Zwischen unterschiedlichsten Buden können die Besucher am Friedrich-Stoltze-Platz aus allerhand Leckereien wählen und nach Herzenslust schlemmen. 25. November bis 22. Dezember. w&p