Reise

Eifel Monreal ist ein schmuckes Juwel mit vielen Künstlern

Im Tal der Tuchmacher

Wer gut betucht ist, der hat Geld. Diese Redewendung rührt daher, dass die Tuchmacher einst zu den besonders wohlhabenden Berufsgruppen gehörten. In Monreal in der Eifel lebten viele von ihnen, das schmucke Ortsbild ist noch heute ein Ausdruck ihres Wohlstands.

Die Ufer der Elz sind gesäumt von Fachwerkhäusern, eines bezaubernder als das andere. Die engen verwinkelten Gassen laden zum Träumen ein, zum Eintauchen in eine andere Welt, die eigentlich schon lange vergangen ist. Das übt auch auf Künstlerinnen und Künstler sowie Kunsthandwerker eine ganz eigene Faszination aus. Einige von ihnen haben sich in Monreal angesiedelt und lassen Besucher gerne in ihre Ausstellungsräume blicken.

Überragt wird Monreal von den malerischen Ruinen der Löwenburg und der Phillipsburg. Im 13. Jahrhundert hatten die Grafen von Virneburg ihren Machtbereich hierher ausgedehnt und manchen Strauß auszufechten.

Nicht zufällig trägt deshalb der Traumpfad zur Burg hinauf den Namen „Monrealer Ritterschlag“. Ein steiler Rundwanderweg, der in einem Panoramablick über die Eifel und die Burgruinen gipfelt. Etwas kürzer ist der Karbachtalweg, der ebenfalls hinauf zur Ruine der Löwenburg führt. Mehrere gemütliche Cafés und Restaurants im Ort laden am Ende einer Tour zur Einkehr ein.

Info: Weitere Informationen unter www.gastlandschaften.de