Reise

Metz Bau der Kathedrale Saint Etienne wurde vor 800 Jahren begonnen

„Laterne des lieben Gottes“

Archivartikel

Die päpstliche Bulle von 1220 legt den Baubeginn der Metzer Kathedrale durch Bischof Konrad III. von Scharfenberg fest. Mit über 41 Meter Gewölbehöhe ist sie die dritthöchste Frankreichs nach Amiens und Beauvais. Von den Metzern wird sie lieblich „Laterne des lieben Gottes“ genannt. Mit 6500 Quadratmetern Glasmalereien übertrumpft sie alle französischen Kathedralen.

Während der Annexion Lothringens ans Deutsche Reich entstanden zwei neogotische Portale, der Dachstuhl aus Metall und das Kupferdach. Nach den Schäden aus den Weltkriegen beteiligten sich bekannte Künstler an der Erneuerung der Bleifenster – darunter Chagall. Das Centre Pompidou Metz, 2020 schon zehn Jahre in der Stadt, würdigt dies mit einer Sonderausstellung vom 17. Oktober 2020 bis 15. Februar 2021: „Chagall le passeur de lumière“. Das Jubiläumsjahr der Metzer Kathedrale wird mit über 200 Programmpunkten bis Februar 2021 ausgiebig gefeiert. Ein zweites Videomapping auf der Kathedrale wird ein Höhepunkt des Sommers sein. Infos unter https://800-cathedrale.metz.fr/de/ oder https://www.centrepompidou-metz.fr/de/im Internet.