Reise

Liverpool statt London

Großbritannien

Zugegeben, so einen Londoner mit seinem hochnäsigen Oxford-Akzent versteht man besser als den Liverpooler Slang namens „Scouse“, benannt nach dem hier typischen, Labskaus-ähnlichen Gericht. Aber Fußballtrainer Jürgen Klopp versteht die Liverpooler ja auch inzwischen. Der Kult-Trainer ist ein Grund, in die nordenglische Stadt am Mersey zu fahren. Aber Achtung: Die hat mit dem FC Liverpool und Everton zwei Fußballclubs, darum sind die Hotels an jedem Wochenende gut ausgebucht.

Beatles-Fans wählen das Hard Days Night Hotel – mit einer Paul- und einer John-Suite, Beatles-Bars im Keller, jeder Menge Erinnerungsstücken, Fotos und Notenblättern vieler Beatles-Titel, die über der Rezeption baumeln. Um die Ecke: die Mathew-Street, wo früher der Cavern Club war, in dem die Beatles 292-mal auftraten. In der Neueröffnung, von Insidern „Covern Club“ genannt, schrammeln sich Coverbands mehr schlecht als recht durchs Fab-Four-Repertoire, darum lieber Ohren zu, draußen bleiben und mit Phil Hughes auf Spurensuche gehen. Er macht die besten Beatles-Touren und zeigt, wo Paul als Junge aus dem Kirchenchor flog.

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