Reise

Netzwerke im Nirgendwo

Archivartikel

Bielefeld: „Gibt’s doch gar nicht.“ Der Gag sorgt am Teutoburger Wald nur noch für ein müdes Gähnen. Die Stadt schaut nach vorn und wächst.

Still ist es an diesem frühen Sonntagabend im Herzen der Stadt. Auf dem Alten Markt gehen die Lichter an. Ein Schweinwerfer erleuchtet das Crüwell-Haus aus dem 16. Jahrhundert, ein Prachtbau mit Sandsteingiebel. Ein Skateboarder klackert über das teure indische Pflaster, das sich die chronisch klamme Stadt gegönnt hat. Im Nieselregen schimmert es goldbraun. Hinter der Altstädter Nikolaikirche

...

Sie sehen 9% der insgesamt 4572 Zeichen des Artikels
Vielen Dank für Ihr Interesse!

Jetzt einfach anmelden und 5 Artikel pro Monat kostenlos lesen!

Kundenservice: 06 21/3 92-22 00