Reise

Montafon

Per E-Bike durch alpines Gelände

Mit dem E-Bike durch alpines Gelände: Im österreichischen Montafon kann man abgelegene Sehnsuchtsorte fast mühelos auf zwei Rädern entdecken und erkunden.

Beim knapp sechsstündigen Ausflug zeigt Bike-Guide Markus Fessler-Jenny den Teilnehmern auf dem Weg zur Neuen Heilbronner Hütte die schönsten alpinen Seiten des Montafon – die Tour eignet sich durch tatkräftige Unterstützung der elektrisch betriebenen Mountainbikes auch für Freizeitsportler.

Für Freizeitradler geeignet

Gleich mehrere landschaftliche Höhepunkte im Montafon warten bei der geführten Radtour zur Heilbronner Hütte. Das Ungewöhnliche daran: Die alpine Tour ist dank topmoderner E-Bikes nicht nur von sehr ambitionierten Sportlern zu bewältigen.

Über einen leeren Akku müssen sich die Teilnehmer des knapp sechsstündigen Abenteuers keine Sorgen machen, betont der Bike-Guide. „Das E-Bike-Netz im Montafon ist exzellent ausgebaut. Auch auf höchster Unterstützungsstufe schafft es jeder problemlos zur nächsten Verleih-, Lade- oder Akkutausch-Station“, weiß er aus Erfahrung.

Europäische Wasserscheide

Gestartet wird die E-Bike-Tour zur Neuen Heilbronner Hütte im Tal. Per Bus werden die Gäste in den Ortschaften abgeholt und anschließend zum Silvrettasee gefahren. Bevor das sportliche Abenteuer losgeht, werden die Teilnehmer mit spielerischen Übungen in die Technik der E-Bikes eingeführt. Eines der ersten Ziele ist Wirl im benachbarten Tirol, bevor es über das Zeinisjoch wieder zurück nach Vorarlberg geht. Weitere Etappen sind der Kopssee und die Verbellaalpe. Eine gemütliche Pause ist auf der Neuen Heilbronner Hütte eingeplant.

Hüttenwirt Fredi Immler sorgt mit seinem Team für die notwendige Stärkung. Seit über 40 Jahren verbringt er den ganzen Sommer inmitten dieser eindrucksvollen, hochalpinen Landschaft des Europaschutzgebietes Verwall.

Unumstrittener Tour-Höhepunkt sind für den Guide die Scheidseen. Hier liegt die europäische Wasserscheide von Donau und Rhein. „Hier oben fühlt es sich an, als ob man in eine andere Welt eintaucht.“ Eine der letzten Etappen führt abwärts Richtung Ganifertal - ein wildromantischer Ort mit Maisäßen. Über den Ill-Radweg geht es für die Teilnehmer dann zurück zu den Startpunkten im Tal.