Reise

Reise nach Kroatien Faszination des Tauchens hautnah erleben / Romantische Orte mit bewegter Vergangenheit

Perfekte mediterrane Kulisse mit Patina

Ein paradiesisches Idyll, eingerahmt vom intensiven Blau und Türkis der Adria. Das ist Istrien. Seine Vielseitigkeit ist kaum zu überbieten.

Entspannter Strandurlaub und geschichtsträchtiger Städtetrip lassen sich in diesem Teil von Kroatien erstklassig verbinden.

Wie aus dem Meer gewachsen wirkt die venezianische Stadt Rovinj an der Westküste. Die Häuser winden sich den Hügel hinauf. Treppauf und treppab flaniert man durch Häuserbögen und Gassen. Die Silhouette der Stadt ist sicher eine der malerischsten in Istrien.

Aber auch Pula mit seinem Fischmarkt, der interessanten Jugendstil-Markthalle und dem römischen Amphitheater sollte der Besucher auf keinen Fall links liegen lassen. Ebenso wie das Kap Kamenjak am südlichsten Zipfel Istriens. In diesem Naturschutzgebiet ist eine Badebucht schöner als die andere. Auch wenn der Weg manchmal etwas beschwerlich ist: Es lohnt sich!

Das einstige Fischerdorf Rabac an der Ostküste gehört zu den beliebtesten Orten. Kein Wunder, sind doch die weißen Kalksteinfelsen und das türkisblaue Wasser mit seinen unterschiedlichen Schattierungen einfach immer ein magischer Anziehungspunkt.

Die vorwiegenden Kieselstrände bieten ein breites Sport- und Freizeitangebot.

In dieser herrlichen Bucht offeriert das Valamar Girandella Resort (www.valamar.com) seinen Gästen eine autofreie Zone, in der sie unbekümmert umherschweifen können.

Eingebettet in einen Pinienwald, der bis hin zu den weißen Kiesstränden reicht, präsentiert es seinen Gästen großartige Ausblicke auf das Meer und ein einzigartiges Angebot an Sport- und Freizeitaktivitäten. Im Girandella Diving Center (www.girandella-diving.com) hat selbst der erfahrenste Taucher mal klein mit seinem ersten Schnuppertauchgang angefangen.

Tauchlehrer Daniel Mohorovic ist die Ruhe selbst. Mit ihm kann man den Schnuppertauchgang wagen. „Heute haben die Menschen alles. Nur keine Zeit mehr. Das ist wirklich ein Problem“, erklärt er in hervorragendem Deutsch. Dabei vermittelt er einem irgendwie das Gefühl, dass es bei ihm ganz anders ist. Das ist auch ein Stück Urlaub.

Er zeigt uns die Ausrüstung, erklärt alles Wichtige, übt mit uns die Kommandos und Sicherheitsskills. „Sicherheit ist das Wichtigste. Lieber alles zwei Mal kontrollieren“, lautet seine Devise. Auf einer Karte zeigt er die Tauchgegend und auch die möglichen Kreaturen, auf die wir in der Tiefe stoßen können. Und dann ist es soweit!

Gar nicht so einfach, mit der schweren Ausrüstung zum Strand zu laufen. Ganz schnell ist das allerdings vergessen beim schwerelosen Abtauchen in die faszinierende, bunte Unterwasserwelt.

Ein bisschen ist es wie ein Eintritt in eine andere Dimension, die allen „da oben“ verschlossen bleibt. Unter Wasser warten fremdartige Pflanzen, bunte Korallen und eine Tierwelt, die Nichttaucher nur selten zu Gesicht bekommen. Wir gleiten durchs Wasser und wissen gar nicht, wo wir zuerst hinschauen sollen. Tauchen ist einfach nur magisch! Immer an unserer Seite ist Tauchlehrer Daniel.

Wir haben so viel zu schauen und sind so gebannt, dass die Zeit wie im Flug vergeht und wir schon wieder „nach oben“ müssen. Aber die magische Unterwasserwelt hat uns richtig gepackt und fasziniert! Daniel schmunzelt. Und sieht zufrieden aus. Er hat seine Aufgabe mehr als erfüllt.

Von den Tiefen des Meeres geht es hinauf nach Labin, 320 Meter hoch über der Bucht von Rabac gelegen. Keine mittelalterliche Stadt in Istrien hat so viele Farbfacetten.

Das ganze Städtchen ist quasi eine einzige Filmkulisse, in der man sich sämtliche Klassiker, wie zum Beispiel Romeo und Julia, vorstellen könnte. Alte Palazzi und Herrschaftshäuser reihen sich an Bürgerhäuser.

Das Bergbaustädtchen, in dem der erste antifaschistische Aufstand 1921 stattfand, ist eine echte Perle neben den Orten Groznjan, Pula und Rovinj. So viel Geschichte auf engstem Raum offenbart auch einen Großteil der istrischen Seele: liberal, lokalpatriotisch, menschenfreundlich und offen.

Genauso wie Stadtführerin Antonia, die uns jetzt zum besten Olivenöl-Produzenten in Istrien führt, dem Palazzo Negri. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen überzeugt der Fachmann aus Istrien durch ein Öl, das schon ganz verführerisch duftet. Wiliam und Anessa Negri führen die edle Familientradition ihrer Vorfahren weiter und bearbeiten seit 2001 mehr als einen Hektar Olivenhaine mit 460 Bäumen.

Das extra native Olivenöl Negri ist intensiv goldgelb und mit warmen grünen Spiegelungen. Der Geschmack ist elegant und vielfältig. Auf diese Weise kann man sogar ein Stück Urlaub mit nach Hause nehmen.

Info: Weitere Bilder in einer Bildergalerie unter www.fnweb.de