Reise

Region Serfaus-Fiss-Ladis Lässt man auf dem Hochplateau an einem Frühsommertag die Blicke schweifen, wird einem grün vor Augen

Richtige Mischung aus Genuss, Freude, Erlebnis

Die Region Serfaus-Fiss-Ladis hat das Ende der touristischen Service-Evolutionskette fast erreicht – es wird mit Volldampf an der Vollendung gearbeitet.

Steht man oben auf dem Hochplateau an einem Frühsommertag und lässt die Blicke schweifen, wird es einem richtig Grün vor Augen. Grün, soweit man sehen kann. Freude. Erlebnis. Geborgenheit. Sicherheit. Beim Sommer- und Herbsturlaub hier stellt sich aber die Frage, ob nicht vieles bereits weit oberhalb des grünen Bereichs angesiedelt ist – seitens der perfekten Familien- und Genuss-Angebote, aber auch in der konsequenten Serviceorientierung.

Menschliche Arbeitskräfte sind ein immenser Kostenfaktor. Und in Serfaus-Fiss-Ladis wird dieses „Gut“ zum Wohl der Gäste intensiv eingesetzt. In den Wintermonaten sind diese Helfer so mannigfach eingesetzt, dass ein Mitarbeiter auf gerade einmal drei Gäste durchschnittlich pro Tag kommt. Tatsache ist, dass 5000 Service-Mitarbeiter täglich im Einsatz sind. In den Sommermonaten sinkt deren Anzahl. Doch die berühmten „Helping-Hands“ an den Berg- Talstationen sind ganzjährig im Dauereinsatz. Statt Snowboards und Ski werden von ihnen auch Kinderwagen in die Gondelbahnen gehievt – auch ältere Gäste und Kinder wissen den Service zu schätzen.

Fernreise? Strandurlaub? Urlaub in den Bergen? Vieles, wenn nicht gar alles spricht doch für Letzteres. Es ist ein Urlaub ohne Jetlag – und der Aspekt „Sicherheit“ hat ein Wörtchen mitzureden. Gibt es etwas Schöneres, als sich an einem klaren Bergsee in die Sonne zu legen und eine majestätische Aussicht auf die Dreitausender zu haben? Das sonnige Hochplateau oberhalb des Inntals macht’s möglich. Und noch vieles mehr. Der Veranstaltungskalender für den Sommer 2018 ist so vielfältig. Hervorzuheben ist hierbei „Mounds“, das Musikfestival für die ganze Familie (15. bis 20. Juli). Aber auch der „Genussherbst“ vom 9. September bis 20. Oktober, der in diesem Jahr unter dem Motto „Fisser Imperial Gerste“ steht, dürfte wieder zahlreiche Gäste locken.

In Serfaus-Fiss-Ladis ist Wandern kein alter Stiefel. Hier wird es immer wieder aufs Neue inszeniert. Hier kann man Bergwandern sprichwörtlich auf die leichte Schulter nehmen. Über zehn Gondelbahnen ist das Wandergebiet so einzigartig mit Genuss-Panoramawegen vernetzt, dass es Trittschwächere oder auch nicht vor Kondition Strotzende in die Lage versetzt, den alpinen Wanderreizen zu erliegen. Weltweit vielleicht einzigartig, dank der genialen „Aufstiegshilfen-Vernetzung“, wird den Gästen so das viel gepriesene Wandern auf drei Ebenen ermöglicht: Auf dem Wegenetz auf dem Hochplateau, mitten im grünen Bereich hoch über dem Plateau und jenseits des grünen Bereichs auf hochalpinen und trotzdem fußfreundlichen Wanderwegen. Tipp: An den schönsten Aussichtspunkten sollte man sich auch mal eine längere Auszeit für die Aussicht gönnen. Und damit man beim Rauf- und gegebenenfalls Runtergondeln nicht Trauer tragen muss, ist das ganze „Seilbahn-Hopping“ mit der „Super. Sommer.Card“ obendrein auch noch inkludiert.

Eine Card, die viel kann

Mit der „Super. Sommer. Card“ kann man noch viel mehr. Auch das Shuttlen ist inklusive – mit dem Bus von Dorf zu Dorf. Kinder ab drei Jahren können zudem am tollen Ganztags-Animationsprogramm im Serfauser „Murmli-Club“ oder im Fisser „Mini&Maxi Club“ teilnehmen. Erwachsene haben mit dieser Gästekarte die Qual der Wahl unter zahlreichen geführten Wanderungen und noch vielen weiteren Inklusiv-Leistungen. Und der Ober-Clou: Die Card kostet keinen Cent, sofern man ab einer Übernachtung Gast in Serfaus-Fiss-Ladis ist.

Damit die Philipps beim Wandern nicht dauernd so zappeln, haben sich die Familien-Urlaubspioniere von Serfaus-Fiss-Ladis was Besonderes einfallen lassen. Sie haben die Berge mit abwechslungsreichen Abenteuern gefüllt. Entstanden ist die einzigartige und innovative Idee der „Abenteuerberge“, die im letzten Sommer mit neuen Attraktionen versehen wurden. Geschultert mit Abenteuerrucksäcken, die mit Fernglas, Stift und Block bestückt sind, begibt sich der Familienverbund auf abenteuerliche Wanderungen, wie beispielsweise in Fiss, wo der „Hexenweg“ alle in Atem hält. Auf dem „Forscherpfad“ in Ladis müssen verschiedene Experimente und Beobachtungen durchgeführt werden. Und auf dem „Piratenweg“ in Serfaus kann man sich auf echte Schatzsuche begeben.

Dem nassen Element widmet sich der Wasserwanderweg in Ladis. Am „Tiroler Sauerbrunn“ kann man sich äußerlich und innerlich erfrischen. Die Wanderung führt vorbei an rauschenden Bächen, Riesenquellen, Kaskaden und überdimensionierten Wassertropfen, die zum Entspannen als Sitzgelegenheit dienen. Man lässt sich auf Ruheplätzen inmitten von Wasserschleifen und einem Wasser-Xylofon nieder.

Der interaktive „Caching Park Serfaus-Fiss-Ladis“ macht aus Geo Caching ein digital-spielerisches Erlebnis für die ganze Familie. Am Start der verschiedenen Routen kann man sich per kostenlosem WLan eine App aufs Smartphone laden, losmarschieren und mit der Suche starten.

Selbst ein Bergwerk für Kinder, mitten am Berg, hat mit dem klassischen „Urlaub in den Bergen“ früherer Zeiten nichts mehr am Hut. Serfaus-Fiss-Ladis ist es gelungen, dem oft drögen Wanderurlaub, neuen Odem einzuhauchen.

Wem es nach dem ultimativen Kick in den Bergen dünkt, muss nicht auf Teufel komm raus eine Gratwanderung oder den Gipfelsturm auf die Urlaubsagenda heben. Einige spektakuläre Rodelbahnen – wie der Fisser Flitzer, das drachenartige Fluggerät „Fisser Flieger“ oder der Skyswing können die Herzfrequenz in ungeahnte Sphären hochpushen. Der „ganzjährige“ Familien Coaster Schneisenfeger hat schon so manches Murmeltierchen durch die Freudenjauchzer der Schlitten-Piloten in seine kuschelige Höhle zurückgebeamt.

Dass ein Dreigänge-Menü in einem schönen Lokal normalweise bestellt werden kann, ist bekannt. Dass es auch anders geht, beweist Serfaus-Fiss-Ladis auf ungewöhnliche Art und Weise. Ein beliebtes Highlight ist eine Fahrt mit der Genussgondel. Darin schwebend, hoch über dem grünen Bereich der satten Südflanken, wird den Fahrgästen wahlweise ein delikates Frühstück oder exquisites Mittagsmenü serviert. Eine Vorausbuchung ist zu empfehlen. Nicht minder ausgefallen und ebenso gespickt mit höchsten Gaumenfreuden ist die Kulinarik Wanderung: Je nach Gusto und individueller Wanderlust wählt der Urlaubsgast die Reihenfolge von drei Einkehrstationen am Berg aus.

Genuss der besonderen Art

Einen Genuss-Tipp der besonderen Art hält Fiss jenseits des grünen Bereichs bereit. Wo sonst kann man schon auf 2600 Metern über dem Meeresspiegel mit einem Glas Champagner in ganz intimer Atmosphäre den Bergen zuprosten? Der einzigartige, verspiegelte Crystal Cube thront spektakulär unmittelbar über einem Abgrund am Zwölferkopf.

Das Mini-Restaurant mit einem gigantischen 360 Grad Rundum-Bergblick bietet für Gruppen bis zu acht Personen ein derartiges Potpourri an Gaumenkitzlern, bei dem das Wasser im Mund glatt zum Sturzbach mutieren kann. Tja, so lecker können die Berge schmecken.

Wenn der Wettergott einmal schmollen sollte und durch die Himmelspforte einige Wassertropfen auf seine Jünger sendet, muss in Serfaus-Fiss-Ladis nicht Trübsal geblasen werden. Die Indoor Golfanlage in Fiss und die Indoor Spiel- & Kletterwelt „Play In“ in Serfaus haben da schließlich noch ein Wörtchen mitzureden. Bei den Kindern und Jugendlichen zählt das Kletter- und Spieleparadies an der Talstation der Komperdellbahn zu den absoluten Favoriten.

Ach ja, einer der „European Leading Bikeparks“, der Spielplatz für alle, deren Leben auf zwei Rädern erst richtig rund läuft, ist ebenfalls auf dem Hochplateau fest verankert. Den Rest vom großen Kuchen gibt es nun in einer kleiner Aufzählung: Segway-Trekking, Tretboot-Fahren, Top Wellness-Hotels, spezielle Kinderhotels, Trampolin- und Slackline-Park, Schneewerk mit Snowtubing im Sommer, Kneippbecken, Elektroautos für Kinder, Murmliwasser und Murmlitrail, MTB-Trails, Downhill-Tracks und, und, und.

Und kein Witz: Eine richtige U-Bahn befördert Gäste und Einheimische unterirdisch durch das ohnehin schon verkehrsberuhigte Dorf Serfaus.

Abschließend sei eine Rhetorische Frage erlaubt: Ist in Serfaus-Fiss-Ladis alles im grünen Bereich oder befindet man sich nicht längst darüber?