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Tirol

Skitourenpark am Pitztaler Gletscher

Archivartikel

Der perfekte Einstieg: Tirols erster Skitourenpark punktet mit Sicherheit und Service am Pitztaler Gletscher. Drei Routen, drei Schwierigkeitsgrade und Schnee bis Mai. Im Angesicht der Wildspitze können Gäste rundum sorglos trainieren. Ideale Bedingungen für Anfänger und Cracks.

Wer den idealen Einstieg ins Skitourengehen sucht, kann am Pitztaler Gletscher Rundum-Sorglos-Pakete buchen. In Tirols erstem Skitourenpark kostet der zweistündige Kurs mit den Experten der Pitztaler Bergführervereinigung 60 Euro pro Person. Inklusive sind Berg- und Talfahrt mit dem Gletscherexpress und Ausrüstungsverleih direkt an der Bergstation in 2840 Meter Höhe. Von hier aus sind es nur ein paar Meter bis zum Skitourenpark mit seinen markierten Routen in blau, rot und schwarz. Alle Spuren führen durch den gesicherten Skiraum ohne Lawinengefahr. Zusätzliches Plus: Bei Bedarf ist der Ausstieg über kurze Tiefschneepassagen hin zu den präparierten Pisten jederzeit möglich. Während Anfänger Sicherheit und Service schätzen, sind für Cracks der Schnee von September bis Mai sowie die leichte Erreichbarkeit und die unzähligen Traumtouren im Angesicht der Wildspitze die ausschlaggebenden Argumente für den Pitztaler Gletscher. Höhepunkt zum Saisonende ist das „Gletscher Vertical 3440“, zu dem sich die Skitourengeher-Szene am 1. Mai trifft.

„Wir punkten mit einem echten Traumrevier“, sagt Bernhard Füruter von der Pitztaler Gletscherbahn. Den Skitourenpark hat er so konzipiert, dass Gäste unterschiedlicher Könnensstufen hier ihre persönlichen Herausforderungen finden. Die blaue Spur führt über 200 Höhenmeter und die eher sanft steigenden Hänge entlang des Brunnenkogelschlepplifts. Markierung Rot bedeutet technisch und konditionell wachsende Ansprüche über 400 Höhenmeter. Und die schwarze Variante ist in erster Linie für ambitionierte Sportler gedacht, die eine leicht erreichbare, aber anspruchsvolle Trainingsstrecke suchen. Ihr Weg geht vom Ausstieg des Gletscherexpresses 600 Höhenmeter hinauf, direkt ins „Café 3.440“.

Wer genügend Sicherheit und Ausdauer hat, peilt die Wildspitze an – das 3774 Meter hohe Dach Tirols, das vom Pitztaler Gletscher je nach Kondition in etwa drei Stunden erreichbar ist und mit einem Wahnsinns-Blick über die Dreitausender rundum belohnt. Von Petersennenspitze über Brochkogel, Rechter und Linker Fernerkogel bis zum Rettenbachjoch gibt es für Skibergsteiger im Pitztal etliche Routen, die zwar in der Szene bekannt, ansonsten aber noch eher Geheimtipps sind.