Reise

Florida Neues Museum eröffnet

Wilden Westen erleben

Archivartikel

Den Wilden Westen in Florida erleben: Vor wenigen Tagen hat in St. Petersburg, Florida, das James Museum of Western & Wildlife Art seine Türen für Besucher geöffnet. Die Ausstellung zeigt Gemälde, Skulpturen und traditionellen Schmuck des amerikanischen Westens.

Das neue James Museum of Western & Wildlife Art in St. Petersburg entführt seine Besucher in die Ära der Cowboys und holt den Wilden Westen in die Kunsthochburg Floridas. Dabei sind die knapp 400 präsentierten Werke nur ein handverlesener Bruchteil der umfangreichen Privatsammlung von Tom und Mary James.

Dem kunstbegeisterten Ehepaar hat das Museum nicht nur seinen Namen zu verdanken, sondern sein gesamtes Bestehen: Tom, der schon immer eine Schwäche für Westernfilme hatte, und seine Frau Mary entdeckten bereits in jungen Ehejahren ihre Leidenschaft für die Kunst der Westernzeit. Heute, mehr als 50 Jahre später, verfügen sie über eine beachtliche Sammlung von 3000 Gemälden, Skulpturen und Schmuckstücken.

Etwa 400 ihrer Lieblingsstücke von mehr als 200 Künstlern, darunter Frederic Remington, Bob Kuhn und Tammy Garcia, haben nun in dem neuen Museum ihren Platz gefunden.

Die doppelstöckige Lobby des Museums, mit ihren edlen Sandsteinwänden und dem fast sechs Meter hohen Wasserfall inmitten des Gebäudes, ist für sich gesehen schon einen Besuch wert. Auf fast 2800 Quadratmetern Ausstellungsfläche erleben die Besucher eindrucksvolle Kunstwerke des amerikanischen Westens aus einer historischen und doch modernen Perspektive. Acht Galerien mit verschiedenen Schwerpunkten führen die Besucher durch Themenwelten wie Early West, Native Life, Wildlife bis in die New West Gallery.

Neben dem Museum stehen hier ein Theater und spezielle Veranstaltungsräume für Events aller Art mit bis zu 750 Personen zur Verfügung.

„Es war eine wunderbare Erfahrung für uns, Kunst zu sammeln“, sagt Tom James, „und wir hoffen, dass die Museumsgäste an einen Ort zurückversetzt werden, an dem ein großer Teil unserer amerikanischen Kultur und unseres Erbes seinen Anfang hat“, hofft er auch auf einen Lerneffekt für die Besucher. kms