Reise

Wilder Westen im Münsterland

Archivartikel

Im Merfelder Bruch leben 400 Wildpferde noch weitgehend vom Menschen unberührt. Die Idylle wird nur einmal im Jahr unterbrochen – beim Fang der jungen Hengste.

Eben waren die schlanken Fohlen noch an der Tränke. Nun brechen sie auf. Die Wildpferde machen sich auf den Weg über den sandigen Pfad hinein in den lichten Wald. Ältere Stuten zuerst, die jungen Fohlen folgen an der Seite ihrer Mutterstuten.

Der Aufbruch vom Weidegras hinein in die Kiefernwaldung geschieht ruhig. Wie auf ein geheimes Zeichen hin. „Diesen Code hat noch niemand

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