Reise

Reise-Notizen

Wilkommen im Tiroler Oberland

Sense und Rechen schwingen

Im Tiroler Oberland haben Gäste im Juli und September die Gelegenheit, den Bauern beim Mähen der Bergwiesen zu helfen. Vom 9. bis 12. Juli geht es um 6 Uhr morgens an die steilen Hänge, die nicht mit modernen Maschinen, sondern mit Sense und Rechen bearbeitet werden. Nach einer Einweisung in die Technik des Sensenmähens arbeiten die Helfer ohne störende Motorengeräusche in schönster Natur und lernen sie mit allen Sinnen kennen. Nach dem „Neinerla“, dem zweiten Frühstück auf der Wiese, wird das Gras zum Trocknen verteilt, gewendet und in Heuhaufen zusammengerecht. Anmeldung spätestens am Vortag im Tourismusbüro, Unkostenbeitrag zehn Euro pro Person. Zur Vor- oder Nachbereitung der Mitmach-Tage eignet sich auch die wöchentlich stattfindende Almenwanderung, bei der es mit einer Wanderführerin zu Sennern und Hirten geht. Mehr Auskünfte bei Tiroler Oberland Tourismus, Tel. 00 43 / 50 / 22 51 00, www.tiroler-oberland.com

Bergabenteuer für Kinder

Kindern kann es in Nauders am Reschenpass fast nie langweilig werden. Das Dreiländereck bietet Kindern sowie Jugendlichen und ihren Familien viele Möglichkeiten, erlebnisreiche Ferientage zu verbringen. So gibt es die neu angelegte „Bullzone“, die ehemaligen Stier-Weiden, auf denen ein Geocaching-Track mit acht Stationen entstand. Der Weg kann mit GPS-Daten, aber auch als klassische Schnitzeljagd mit Schatzkarte abgegangen werden, inklusive Fitness-Übungen. Für schlaue Kombinierer, die den Stier gefunden haben, gibt es auf der Stieralm eine Belohnung. Kleinere Gäste finden an der Bergstation der Bergkastellbahn in der Erlebniswelt Goldwasser eine Wasserspielwelt, in der Forscher erfahren, wie eine archimedische Schraube funktioniert, und sich beim Wasserschöpfen, Stauen und Goldwaschen abkühlen. Drei unterschiedliche Wanderungen für Familien mit sechs Info-Stationen sind unter dem Motto „3 Wege - Natur, Kultur, Wasser“ zusammengefasst. Auf einem alten Bewässerungsweg, einem Wal, geht es zu so spannenden Etappenzielen wie dem Waldspielplatz und zum Aussichtspunkt „Drei Länder Grenzstein“, an dem man in drei Länder sehen kann. Das Kinderprogramm „draußen hausen“ (2. Juli bis 31. August) lässt Kinder ab vier zu Rittern, Geisterjägern und Outdoor-Köchen werden und „Teens go active“ (Mitte Mai bis Mitte Oktober) verspricht viel Spaß beim Canyoning oder mit dem Mountainbike. Angebote und Auskünfte gibt es unter www.nauders.com und bei Nauders Tourismus, Tel. 00 43 / 50 / 22 54 00. 

Liebe auf den zweiten Blick

Nicht nur die Schokoladenseiten von Freiburg und Umgebung stehen im Mittelpunkt der etwas anderen Stadtführungen und Exkursionen von „Vistatour“. Der gemeinnützige Verein, der seit 25 Jahren Einheimische und Gäste unter dem Motto „Freiburg auf den zweiten Blick“ auf Erkundungen begleitet, greift auch sperrige Themen auf und nimmt ungewöhnliche Blickwinkel ein. Auf dieser neuen Tour sorgen so wenig spektakuläre Orte wie Autoabstellplätze für Aha-Erlebnisse. Um vergessene Geschichten zur Energiegewinnung und Wassernutzung sowie ein lebendiges Bild des Stadtviertels „Schneckenvorstadt“ geht es bei der Führung „Gewerbekanal und Kraftwerk Himmelsbach“. Auch die „Sommernacht auf dem Schauinsland“ und Jubiläumsführungen zu besonderen Themen und an originelle Orte gehören zum Konzept des „genaueren Hinsehens“ von Vistatour. Das Jahresprogramm und mehr Infos gibt es bei der Tourist-Information Freiburg im Alten Rathaus und unter www.vistatour.de, Tel. 07 61 / 70 19 43. 

Von Campern für Camper

Wo finde ich den nächstgelegenen Campingplatz, wie weit ist es bis dorthin und wie ist dort das Wetter? Wie sieht der Platz aus? Wer kennt ihn und kann ihn empfehlen? Wie bereite ich mich auf meine Campingreise vor und wie sieht es mit der Sicherheit beim Freiluft-Logieren aus? Viele Antworten auf derartige Fragen bekommen Camper auf der neuen Online-Plattform „Camping Insider“. Der größte Schweizer Campingplatzanbieter hat die Seite ins Leben gerufen und bietet nicht nur Informationen zu den eigenen, sondern zu mehr als 1000 Campingplätzen in ganz Europa. Besonders nützlich dürfte aber die Ratgeberfunktion der Plattform sein, die Tipps für die Reisevorbereitungen, für Ausrüstung und Sicherheit zur Verfügung stellt sowie Checklisten und Produkttests. Außerdem teilen Camper mit anderen ihre Erfahrungen und verraten Insidertipps. Mehr dazu unter www.camping-insider.ch

Von Gang zu Gang

In vier Etappen verdienen sich die Teilnehmer der insgesamt 36 Kilometer langen „Kulinarischen Radtour“ am Bodensee ein Vier-Gänge-Menü. Los geht es in Überlingen, wo Aperitif und ein Snack auf die Genussradler warten. Dann führt die Radrunde entlang des Seeufers nach Uhldingen, wo der zweite Gang als Fischimbiss eingenommen wird. Hier biegt die Route ab ins leicht hügelige und ruhige Linzgau, dem Hinterland von Überlingen. In Salem wird eine Suppe mit Holzofenbrot serviert und in Lippertsreute gibt es den Hauptgang, gegrillten Ziegenfeta mit buntem Salat. Die Gutscheine für Speis und Trank sowie ausführliches Karten- und Informationsmaterial erhalten die Radler vorab. Die „Kulinarische Radtour“ kann von April bis Oktober mittwochs bis samstags für 49 Euro pro Person gebucht werden, auch Leihräder gibt es vor Ort. Eine Anmeldung bei der Tourist-Information Überlingen ist notwendig, Tel. 0 75 51 / 9 47 15 22, www.ueberlingen-bodensee.de.