Reportage

Reisereportage (mit Fotostrecke)

Aufbruch in Molenbeek

Archivartikel

Die Kommune im Westen Brüssels gilt als Islamisten-Hochburg und „Höllenloch“. Menschen, die dort leben oder arbeiten, ärgern sich über diesen Ruf. Denn sie haben auch ganz andere Geschichten zu erzählen: von Hoffnung, Engagement und Brückenbauern.

Der Name der Metro-Station klingt düster, dem Ruf der Stadt angemessen: „Étangs Noirs“ – schwarze Teiche. Wer aber ans Tageslicht tritt, an ein paar verwitterten Fassaden, Metzgereien und Ramsch-Geschäften vorbeigeht, steht plötzlich vor dem „Palais de Balkis“. Ein kleines Restaurant mit hellen Holztischen und modernen nackten Glühbirnen, der Kellner grüßt ausgesprochen freundlich. Draußen auf

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