Reportage

Retronasal zu neuen Aromen

Vom Kräuterlikör über Single-Malt-Whisky bis zur Williams-Birne mit Honig – seit 1848 brennt die Familie Klöckner Hochprozentiges im Westerwald. Heute kommen auch Zutaten in den Kessel, die vor ein paar Generationen in Drinks noch unvorstellbar waren.

Der erste Schluck muss warten. Vorher wird die Nase oberhalb der klaren Flüssigkeit ins Glas getaucht eingeatmet. Deutlich ist die Rote Bete zu riechen. „Rübig, erdig, man denkt an Keller“, sagt Stefanie Klöckner. „Beim Brand spielt die Nase eine große Rolle“, fügt die 51-Jährige hinzu und schnuppert, während sie den langen Stiel des bauchigen Edelbrand-Glases in den Fingern dreht.

Mit

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