Rhein-Neckar

Ilvesheim Drei Punkte auf Tagesordnung von Technischem Ausschuss / Verwaltung will Genehmigungen für Bauten an der Feudenheimer Straße verweigern

Abriss des Freibads soll 360 000 Euro kosten

Während es um das Kombibad in Ilvesheim weiterhin keine Einigkeit gibt, schreiten die Planungen für den Abriss des stillgelegten Freibades voran. Laut Tagesordnung des Technischen Ausschusses (TA) soll der Abbruch etwas mehr als 360 000 Euro kosten. Der TA tagt am heutigen Mittwoch um 19 Uhr im Rathaus. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Laut Tagesordnung sollen beim stillgelegten Freibad sämtliche Becken und Gebäude abgerissen werden. Ausnahme sei das Toiletten-Gebäude. Es könnte nach Plänen der Verwaltung als Entlastung für die WC-Häuschen auf der alla-hopp!-Anlage dienen.

Auf die Frage, an welches Unternehmen der Auftrag zum Abriss vergeben wird, hat die Sitzung am Mittwochabend keinen Einfluss. Nach Informationen der Gemeinde wird der Gemeinderat nach einer öffentlichen Sitzung beschließen, welche Firma den Zuschlag bekommt. Das alles soll noch in diesem Jahr geschehen. Zudem werde derzeit geprüft, kleinere Bauarbeiten vom eigenen Bauhof erledigen zu lassen. Nachdem die Schwimmbecken abgebaut sind, soll der verbleibende Hohlraum – aus Kostengründen – nicht aufgefüllt werden.

Ärger um Reitanlage

Die zwei anderen Tagesordnungspunkte beschäftigen sich mit einem Grundstück an der Feudenheimer Straße – unmittelbar östlich der A 6. Der Besitzer hatte für verschiedene Bauvorhaben auf seinem Gelände nachträglich eine Genehmigung beantragt. Konkret geht es dabei um eine Reitanlage und ein Gartenhäuschen. Die Reitanlage besteht unter anderem aus einem Reitplatz, einer Einrichtung, in der Pferde geführt werden sowie mehreren Ställen, Holzhütten und Lagerplätzen. Das Gartenhaus wird wahrscheinlich zum Abstellen von Arbeitsgerät verwendet, so die Gemeinde.

Die Verwaltung möchte sowohl das Gartenhaus als auch die Reitanlage nicht genehmigen. Die Begründung: Beide Bauten würden weitgehend privat und von einem „sehr beschränkten Nutzerkreis zur Ausübung einer Freizeittätigkeit“ genutzt.

Die zur Verfügung stehende Fläche in Ilvesheim sei allerdings begrenzt. Wenn die Bauanträge nun genehmigt würden, könne dies einen Präzedenzfall schaffen, „der gravierende Auswirkungen auf den verbleibenden Freiraum haben“ könnte, schreibt die Verwaltung.

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