Rhein-Neckar

Hirschberg AWO-Ortsvereine feiern gemeinsam Fasching

Atemlos durch die Alte Villa getanzt

Premiere bei der AWO-Fastnacht in Leutershausen: Zum ersten Mal feierten die Närrinnen und erfreulicherweise auch einige Narren des neuen Hirschberger AWO-Ortsvereins gemeinsam in der Alten Villa die Fastnacht: „Je oller, desto doller!“

Was beim Fastnachtstreiben der AWO abging, war schon „spitze“. Da spielte Alleinunterhalter „Siggi“ in seinem zwölften Jahr auf, als hätte er es mit einer Truppe jugendlicher Närrinnen zu tun. Alle zogen, pardon sangen und tanzten, zu der Musik mit, als wären sie noch im jugendlichen Alter, und „Siggi“ spannte den bunten Bogen der Lieder vom „Närrischen“ bis hin zum „Schmusekurs“ . Bei „Mer losse den Dom in Kölle“ standen alle und schmetterten kräftig mit.

Auf die Tränendrüsen gedrückt

Zuvor hatte AWO-Vorsitzende Ingrid Scholz in gereimten Versen die „Narrenschar aus Hause und Saase“ begrüßt und wünschte einen schönen, närrischen Nachmittag. Seit vielen Jahren sind die Büttenredner eigentlich „das Salz in der Suppe“. Karlheinz Deppe ließ es sich nehmen, als „Saasemer“ erstmals in „Hause“ aufzutreten. Als „Siggi“ von allen Anwesenden die „Hände zum Himmel“ forderte und alle „Atemlos durch die Nacht“ rauschten, hatte die Fastnacht bei den AWO-Senioren mächtig an Fahrt aufgenommen.

Susanne Kehl und Ingrid Pfliegensdörfer hatten im Theater so ihre Erfahrungen gesammelt und drückten auf die Tränendrüsen der Fastnachter. Natürlich durfte auch heuer Uschi Busse nicht fehlen, die „Mainzerin mit närrischem Blut in den Adern“. Immer wieder haute „Siggi“ voll in die Tasten und beim „Es geht nach Rio, Rio an der Copa Cabana“ standen alle und es hielt auch die Letzten nicht mehr auf den Stühlen. Trotz ihrer kleinen Wehwehchen trat Erna Bock und danach auch noch Harald Eiermann in die Bütt, bevor Ingrid Scholz die Polonaise durch alle Räume der Alten Villa anführte.