Rhein-Neckar

Rhein-Neckar Kartons nicht neben die Tonne stellen

AVR bittet um Mithilfe

Archivartikel

Seit Beginn der Corona-Krise hat das Müllaufkommen stark zugenommen, schreibt die AVR Kommunal, die für die Entsorgung im Rhein-Neckar-Kreis zuständig ist. In der Vorweihnachtszeit fielen noch einmal verstärkt große Kartonagen an. Im Rhein-Neckar-Kreis werden sie in der Grünen Tonne plus gesammelt. Die AVR bittet darum, Kartons nicht neben die Tonne zu stellen, sondern sie zu zerkleinern und nach und nach zu entsorgen. „Beistellungen neben dem Behälter sind nicht zulässig“, betont die Entsorgungsgesellschaft.

Um einer Infektionsgefahr des Abfuhrpersonals durch das Coronavirus vorzubeugen, arbeitet die Abfuhr der AVR Kommunal seit Mitte März in einem Mehrschichtsystem. Dadurch würden die Kontakte der Fahrer und Lader in den Umkleide- und Duschräumen entzerrt. Daher sei es wichtig, dass die Schichten rechtzeitig beendet werden. Um zusätzliche Beistellungen mitzunehmen, fehle dem Abfuhrpersonal die Zeit, zumal die Kartonagen in vielen Fällen „als ungebündelte Haufen, in nicht zerkleinerten Paketen und in immer größeren Mengen neben die Abfallbehälter gestellt werden“. Diese Beistellungen würden nicht mitgenommen.

Wem seine Tonne mal nicht ausreicht, der kann Kartonagen auch kostenlos auf den AVR-Anlagen abgeben, etwa in Hirschberg. Die Anlage ist derzeit von Montag bis Freitag in der Zeit von 13 bis 17 Uhr geöffnet, am 24. und am 31. Dezember von 8 bis 12 Uhr.

Reicht das vorhandene Behältervolumen dauerhaft nicht aus, kann die AVR auch größere oder mehr Behälter zur Verfügung stellen. Unter Umständen ist auch eine Anpassung an das zulässige gebührenfreie Behältervolumen möglich. 

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