Rhein-Neckar

Friedrichsfeld Turnverein begeht Abschluss des sportlichen Jahres

Besinnliche Lieder, lustiges Theater

Archivartikel

Die Weihnachtsfeier des Turnvereines findet in jedem Jahr immer kurz vor Heiligabend statt. Sie bildet somit den Abschluss des Sportlerjahres. Und so freute sich auch in diesem Jahr der Erste Vorsitzende Dirk Kappes in seiner Begrüßung über eine volle Turnhalle. Neben den zahlreichen Vereinsmitgliedern und Freunden konnte er auch den Ehrenvorsitzenden Helmut Getrost, die beiden Ehrenmitglieder Günter Heil und Rolf Lutz sowie stellvertretend für alle Vereinsvertreter den Vorsitzenden der IGF, Reinhard Schatz, begrüßen.

Der Turnverein könne auf ein bewegtes aber auch erfolgreiches Jahr zurückblicken, so Kappes in seiner kurzen Ansprache. Die Mitglieder hätten viele ehrenamtliche Stunden aufgebracht, um den Sportbetrieb aufrecht zu erhalten aber auch um zahlreiche Veranstaltungen zu organisieren.

An der Turnhalle wurde in diesem Jahr eine neue Tür angebracht und eine Rampe, so dass die Halle nun auch behindertengerecht zu erreichen sei. Auch dafür galt Kappes’ Dank allen Helfern. So könne man zufrieden auf das nun zu Ende gehende Jahr schauen.

Musikalisch wurde die Weihnachtsfeier wie immer von der Bläsergruppe des Musikvereines gestaltet. Andreas Dewald (Trompete), Dieter Frey und Stefan Dewald (beide Euphonium), Jochen Doll (Posaune) und Fabian Frey (Tuba) intonierten bekannte Weihnachtsklassiker wie etwa „Joy to the World“, „White Christmas“ oder auch „We wish you a merry Christmas“ und luden dann bei „O du fröhliche“ die Gäste im Saal zum Mitsingen ein.

Auch Geschichten wurden vorgetragen. „Was passiert, wenn Papa mit zwei kleinen Kindern Weihnachtseinkäufe macht?“ Diese lustige Geschichte las Leonie Hübner vor. Im Mittelpunkt der Weihnachtsfeier stand in diesem Jahr die Premiere des neuen Stücks der Theatergruppe „Neurosige Zeiten“, einem Lustspiel in drei Akten, sehr frei nach Winnie Abel und wie immer mit viel Lokalkolorit gespickt.

Ungewöhnliche Gruppe

Die Darsteller entführen die Gäste dabei in die Psychiatrie Friedrichsfeld. Hier leben die sexsüchtige Hotelerbin Agnes, der Zwangsneurotiker und ehemalige Finanzbeamte Hans und die Stalkerin Marianne in einer offenen Wohngruppe zusammen, streng beaufsichtigt von Frau Dr. Dr. Schanz. Was haben aber eine überkandidelte Hotelchefin, eine Tupperwareberaterin, ein Beschäftigungstherapeut und ein abgehalfterter Volksmusikstar mit der ganzen Sache zu tun?

Das können die Zuschauer des Stücks erfahren, das noch insgesamt vier Mal, nämlich beim Seniorennachmittag am 6. Januar sowie bei den öffentlichen Aufführungen am 10., 11. und 12. Januar gezeigt wird. Die Gäste der Weihnachtsfeier jedenfalls belohnten die gelungene Premiere schon einmal mit viel Applaus. Mit der Ausgabe der reich bestückten Tombola ging die Feier dann zu Ende.

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