Rhein-Neckar

Seckenheim Hauptversammlung des Fördervereins

Es gibt viel zu tun im Dossenwald

Der Dossenwald zwischen Seckenheim, Rheinau, Friedrichsfeld und Schwetzingen ist Mannheims bestfrequentierter Wald, denn viele Bürger nutzen die rasch erreichbare Naherholungsmöglichkeit. Das wurde bei der Hauptversammlung in der Heinrich-Vetter-Stiftung in Ilvesheim einmal mehr deutlich.

Der Vorsitzende der „Freunde des Dossenwaldes“, Rolf Dieter, erklärte in seinem Jahresbericht, dass die neue Wegebeschilderung im westlichen Teil des Dossenwaldes zurückgestellt worden sei. Als Grund nannte er Besprechungen in Schwetzingen. Dazu erklärte Frank-Thomas Nürnberg (Naturschutzbund) später, dass das ehemalige Militärgelände im Bereich Hirschberg als wertvolles Biotop zu erhalten sei. Deshalb sollten die Wege dort neu geordnet werden. Rolf Dieter weiter: „Wir werden die Wanderschilder nach und nach erneuern, sobald die neuen Wege festgelegt sind.“

In Abstimmung mit Alexander Manz, Vorstand des Gemeinschaftswerks „Arbeit und Umwelt“, konnte Dieter bestätigen, dass auch 2017 die notwendigen Arbeiten an den bestehenden Waldwanderwegen durch das Gemeinschaftswerk, selbst Mitglied im Dossenwaldverein, erfolgt sind. Im Frühjahr wurde der Kreuzweg mit den Mitarbeitern von „Arbeit und Umwelt“ gesäubert. Außerdem gab es mit Mitglied Förster Norbert Krotz eine Begehung, um etwaige Problembäume festzustellen. Ferner wurden im östlichen Teil des Dossenwaldes die Wanderweg-Schilder ergänzt und erneuert.

Der Vorsitzende dankte der IG Seckenheim dafür, dass der Verein mit dem Staffelstab für ehrenamtliche Tätigkeit geehrt worden war. Dies wertete er als Anerkennung der Arbeit aller Mitglieder der Dossenwaldfreunde. Zum Abschluss der Aktivitäten rund um den vom Verein angelegten Kreuzweg am Pfingstberg konnte dieser zwischenzeitlich im Einvernehmen mit Erzbischof em. Dr. Rudolf Zollitsc, nach ihm benannt werden.

Zahlen lieferte Kassier Rüdiger Lapsit, der das Jahr 2017 mit einem leichten Überschuss beendete. Die von Kassenprüfer Walter Gehrs beantragte Entlastung des Kassiers erfolgte einstimmig. Neuwahlen standen nicht an.

Beim Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2018 erwähnte der Vorsitzende, dass em. Erzbischof Robert Zollitsch nach Mannheim kommen wird und dann auch den vom Dossenwaldverein angelegten Kreuzweg gehen möchte.

„Geschichte beleuchten“

Dieter regte an, dass in Zusammenarbeit mit dem historischen Verein Seckenheim auch der Dossenwald und seine Geschichte beleuchtet werden solle. Eine technische Besonderheit, die des Vertikalbrunnens von Ingenieur Ranney, sollte dabei ebenfalls dargestellt werden. Kurt Kubinski erwähnte, dass auch der „Weiße Stein“ ein historisches Schild verdient habe. Als ständige Aufgabe bezeichnete Dieter die Pflege des höchsten Punktes in Mannheim. Abschließend erklärte er: „Mannheims südlicher Wald ist ein Juwel.“ Er werde von der Bevölkerung stark genutzt und habe deshalb die Aufmerksamkeit durch die Nutzer aber auch durch die Freunde des Dossenwaldes verdient.