Rhein-Neckar

Edingen-Neckarhausen Arbeitstagung und Ausflug der Gäste

Ideen zur Jumelage simultan übersetzt

Archivartikel

Für manchen Gastgeber war es ein kurzer Moment des Durchatmens vor dem großen Finale: Die meisten der rund 250 Gäste aus dem bretonischen Plouguerneau waren gestern auf einem Ausflug in den Odenwald und besuchten die Städte Michelstadt und Erbach, ehe gestern Abend im Festzelt Musik und Party angesagt waren.

Nach dem Festakt und dem großen europäischen Abend am Sonntag stand am Montag eine Art Arbeitstagung auf dem Programm. Im Bürgersaal des Rathauses informierte Bürgermeister Simon Michler seinen bretonischen Kollegen Yannig Robin und Kommunalpolitiker aus Plouguerneau über aktuelle Projekte in der Gemeinde. Auf besonderes Interesse bei Robin stießen dabei die Bemühungen der Gemeinde in Sachen Klimaschutz. „Hier bleiben wir im Austausch und werden voneinander lernen“, sagte Michler nach der Zusammenkunft im Gespräch mit dem „MM“. Möglicherweise könne der Klimaschutzbericht von Edingen-Neckarhausen ein Modell für Plouguerneau sein.

Ein wenig ans Europäische Parlament erinnerte die Szenerie bei der Veranstaltung „Bürger im Dialog“. Eine Simultanübersetzerin und moderne Konferenztechnik machten es möglich, dass Deutsche und Franzosen auch die Ausführungen in der jeweils fremden Sprache direkt verfolgen konnten. „Die Resonanz war überraschend gut“, freute sich Bürgermeister Michler über den Besuch dieser Veranstaltung. Dabei ging es auch um die Zukunft und neue Impulse für die Partnerschaft. Hier konnten sich auch die Jugendlichen einbringen, die derzeit für zwei Wochen zu Besuch am Neckar sind.

Heute Abschiedsfest

Heute Abend nun sagen die Gastgeber ihren Gästen: „Bon Voyage – Gute Reise!“ Bevor die Busse in der Nacht Richtung Bretagne aufbrechen, wird aber noch einmal richtig gefeiert. Ab 19.30 Uhr treffen sich Gastgeber und Gäste im Festzelt in Neckarhausen zu einem letzten fröhlichen Fest. „Schon jetzt danke ich allen sehr herzlich, die zum guten Gelingen der Partnerschaftsfestwoche beigetragen haben“, würdigt Simon Michler das Engagement seiner Mitbürger: „Wir wünschen unseren Freunden eine wohlbehaltene Rückkehr und freuen uns auf ein Wiedersehen. Kenavo – Bis Bald!“ hje