Rhein-Neckar Löwen

Handball Bänderverletzung beim Abwehrchef der Löwen

Bangen um Guardiola

Mannheim.Gestützt von Physiotherapeut Sascha Pander humpelte Gedeón Guardiola am Sonntagabend aus der Umkleidekabine der Rhein-Neckar Löwen. Im Champions-League-Spiel beim FC Barcelona (26:26) war der Abwehrchef des Handball-Bundesligisten umgeknickt und konnte nicht mehr weiterspielen.

Möglicherweise wird der Spanier dem deutschen Meister auch am Donnerstag (19 Uhr) bei der MT Melsungen fehlen. Über sein Mitwirken soll erst kurz vor Spielbeginn entschieden werden. Wie die Löwen gestern mitteilten, zog sich Guardiola eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zu. Noch immer ist der Fuß stark geschwollen.

"Solch eine Verletzung kann im Handball immer passieren. Gedeón ist umgeknickt. Das hatte jetzt nichts damit zu tun, dass wir zwei Spiele in zwei Tagen absolvieren mussten", sagte der Sportliche Leiter Oliver Roggisch.

Sollte Guardiola für die Begegnung am Donnerstag ausfallen, stehen mit Kristian Bliznac und Filip Taleski zwei Alternativen für die zweite Position im Mittelblock neben Hendrik Pekeler parat. Bliznac bekam in Barcelona viel Spielzeit und machte seine Sache ebenso gut wie der junge Filip Taleski, der in der Schlussphase für Guardiola im Deckungszentrum agierte. "Kristian hat sehr stark gespielt. Und Filip hat alles richtig gemacht", lobte Schlussmann Andreas Palicka nach der Begegnung in Katalonien die beiden Kollegen explizit.