Rhein-Neckar Löwen

Handball Endrunde im EHF-Pokal

Final Four in Berlin oder Nantes

Archivartikel

Mannheim.Der Bundesligist Füchse Berlin und der französische Spitzenverein HBC Nantes haben sich um die Ausrichtung der Endrunde im EHF-Pokal beworben. Das teilte der Europäische Handball-Verband (EHF) mit. In dem zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb nach der Champions League spielen auch die Rhein-Neckar Löwen mit. Für die Badener kam eine Ausrichtung der Endrunde am 23./24. Mai 2020 allerdings nicht infrage, weil die SAP Arena belegt ist. Auf eine Bewerbung mit der neuen Heidelberger Halle, die im Frühjahr fertig werden soll, verzichteten die Löwen. „Eine andere Halle als die SAP Arena macht für eine solche Veranstaltung aus unserer Sicht keinen Sinn. Die finanziellen Anforderungen an den Ausrichter sind groß, man benötigt hier deshalb eine entsprechende Hallengröße“, sagte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann.

In sportlicher Hinsicht ist die Gastgeberrolle nicht nur wegen des Heimvorteils von Bedeutung, sondern auch mit Blick auf die K.o.-Runde. Der Ausrichter des Final Fours muss bei einem Überstehen der Gruppenphase – was weder für Nantes noch Berlin ein Problem sein sollte – nämlich kein Viertelfinale bestreiten und ist direkt für die Endrunde gesetzt.

Am 28. November will die EHF über den Standort entscheiden. Die Füchse trugen das Turnier bereits 2014 und 2015 aus, sie haben sich erneut mit der 8500 Zuschauer fassenden Max-Schmeling-Halle beworben. Nantes geht mit der Hall XXL (10 750 Plätze) ins Auswahlverfahren. Die Franzosen waren bereits 2016 und 2013 Gasteber des Final-Turniers. Vor sechs Jahren gewannen die Löwen in Nantes den EHF-Pokal. mast

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