Rhein-Neckar Löwen

Handball Zum ersten Löwen-Heimspiel

Gensheimers Trikot vorerst abgehängt

Archivartikel

Mannheim.Andy Schmid fand es in den ersten Monaten ein wenig befremdlich. „Das Trikot mit seinem Namen da unter dem Hallendach zu sehen, ist schon ein bisschen komisch“, sagte der Spielmacher der Rhein-Neckar Löwen kurz nach dem Wechsel von Uwe Gensheimer zu Paris Saint-Germain. Im Sommer 2016 zog der waschechte Mannheimer nach 13 Jahren beim badischen Handball-Bundesligisten weiter zum französischen Nobelclub, zum Abschied hingen die Löwen Gensheimers Trikot mit der Nummer drei in der Mannheimer SAP Arena auf und kündigten an, diese Nummer nicht mehr zu vergeben.

Gensheimer schaute anschließend immer wieder einmal bei Heimspielen der ehemaligen Kollegen vorbei, er sah sein Trikot da oben in der Halle hängen – aber stets nur als Zuschauer und nie als Spieler. Zu einer Champions-League-Partie gegen seinen selbst ernannten „Herzensverein“ kam es kein einziges Mal.

„Ein Spiel in Mannheim gegen die Löwen wäre für mich schon schwierig geworden. Aber ich glaube, dass ich es vielleicht doch gerne einmal erlebt hätte“, sagt Gensheimer, der nach großen Erfolgen in Paris vor zwei Monaten bekanntlich zum zweifachen deutschen Meister zurückgekehrt ist. Und was wird nun aus seinem Trikot? „So lange Uwe ein aktiver Spieler der Rhein-Neckar Löwen ist, wird es abgehängt“, sagt Geschäftsführerin Jennifer Kettemann vor dem ersten Saison-Heimspiel am Dienstag (19 Uhr) gegen den Bergischen HC auf Nachfrage dieser Zeitung.

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