Rhein-Neckar Löwen

Handball Trainersuche der Rhein-Neckar Löwen

Gibt es auch Gedanken an Iker Romero?

Archivartikel

Mannheim.Die Rhein-Neckar Löwen mussten am Sonntag nicht ran. Für sie fiel das Bundesligaspiel bei der MT Melsungen aus, weil sich zuletzt mit Andreas Palicka, Albin Lagergren und Romain Lagarde gleich drei Profis des Handball-Bundesligisten nach ihrer Teilnahme am Final-Wochenende der Weltmeisterschaft noch in Quarantäne befanden. Das Trio soll aber am Montag ins Training einsteigen und am Dienstag (20.45 Uhr) in der European League bei Trimo Trebnje in Slowenien zum Einsatz kommen.

Während sich Trainer Martin Schwalb darauf konzentriert, sucht die Club-Führung nach einem Nachfolger für den zum Saisonende ausscheidenden Coach. In einer ersten Diskussion fielen intern die Namen Dagur Sigurdsson, Christian Berge und Sebastian Hinze. Bei allen gibt es aber – wie berichtet – gewisse Hindernisse, weil Sigurdsson und Berge nicht nur langfristig an die japanische (Sigurdsson bis 2024) und norwegische Nationalmannschaft (Berge bis 2025) gebunden sind, sondern wegen Olympia (Japan ist dabei, Norwegen dürfte sich qualifizieren) auch frühestens Anfang August ihre Arbeit bei den Löwen aufnehmen könnten. Bis zum Saisonstart bliebe da nicht viel Zeit. Bei Sebastian Hinze wiederum ist die Vertragslaufzeit beim Bundesligisten Bergischer HC unbekannt, gemunkelt wird aber von einem Arbeitspapier bis 2024.

Am Wochenende erweiterte sich nun möglicherweise die Kandidatenliste. Wie diese Redaktion von einer spanischen Quelle erfuhr, soll bei den Löwen auch der Name Iker Romero (Bild) eine Rolle spielen. Eine zweite Quelle gibt es dafür bislang aber nicht.

Romero ist seit 2017 Co-Trainer bei der TSV Hannover-Burgdorf. Der Vertrag des ehemaligen spanischen Weltklasse-Spielmachers bei den Niedersachsen endet in diesem Sommer, was für die Löwen durchaus ein wichtiges Kriterium ist, weil er ablösefrei zu haben wäre. Außerdem spricht der 40-Jährige Deutsch, womit ein weiteres Anforderungsprofil erfüllt wäre. Verheiratet ist er mit der ehemaligen deutschen Handball-Nationalspielerin Laura Steinbach, die in Bad Urach südlich von Stuttgart aufwuchs. Vor einem Jahr sagte Romero bei seiner Vertragsverlängerung in Hannover dem „Sportbuzzer“, dass ein Job als Cheftrainer in seinem „Hinterkopf“ bleibe. Vielleicht wird genau das schon bald wahrscheinlicher. (Bild: dpa)

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