Rhein-Neckar Löwen

Handball Löwen mit Neuzugang in Wetzlar gefordert

Gislason vor Debüt

Mannheim.Kristján Andrésson hat mit den Rhein-Neckar Löwen zwar erst einmal gegen die HSG Wetzlar gespielt – und doch weiß der Trainer des badischen Handball-Bundesligisten ganz genau, was seine Mannschaft am Donnerstag (19 Uhr) in Mittelhessen erwartet. „Die Löwen haben sich in der Vergangenheit immer schwer gegen Wetzlar getan“, sagt der 38-Jährige, der im Hinspiel mit seinem Team einen 29:26-Erfolg über die HSG erkämpfte.

Vor seinem Debüt im Dress des zweifachen deutschen Meisters steht Ymir Örn Gislason, den die Badener in der vergangenen Woche kurzfristig unter Vertrag nahmen. Er soll in der Abwehr Ilija Abutovic und Gedeón Guardiola entlasten, weil Jesper Nielsen weiterhin verletzungsbedingt fehlt. Auch Steffen Fäth ist nicht dabei.

Gislason spielte im Januar eine starke Europameisterschaft und ist mit gerade einmal 22 Jahren der Abwehrchef der isländischen Auswahl. „Er wird die Rhein-Neckar Löwen auf jeden Fall noch stärker machen“, glaubt Viggo Kristjansson, der sich einst mit Gislason das Zimmer in der Nationalmannschaft teilte und nun das Wetzlarer Trikot trägt.

Außer Frage steht, dass sich die Löwen in der Defensive steigern müssen, wenn sie bei den Mittelhessen gewinnen wollen. Bei der schmerzhaften Bundesliga-Niederlage gegen die MT Melsungen kassierte der Pokalsieger von 2018 satte 33 Gegentore, beim knappen Zittersieg im EHF-Pokal über den französischen Club USAM Nimes Gard waren es 31.

„Wir erzielen viele Tore, aber wir müssen jetzt konsequenter zurücklaufen, besser verteidigen und unseren Torhütern helfen“, fordert Trainer Andrésson eine Leistungssteigerung. 

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