Rhein-Neckar Löwen

Handball Gensheimers Berater äußert sich zu Löwen-Wechsel

Roth: „Wir sind sehr optimistisch“

Archivartikel

Mannheim.Der Wille ist auf allen Seiten erkennbar – nun geht es um die Umsetzung. Die Rhein-Neckar Löwen arbeiten seit Monaten an einer Rückkehr von Uwe Gensheimer zum badischen Handball-Bundesligisten. „Uwe würde sehr gerne wieder für die Löwen spielen. Aber es spielen auch die Finanzen eine Rolle“, sagt Gensheimers Berater Uli Roth. Der 56-Jährige, der auch Manager der Musikgruppe „Pur“ und so etwas wie eine Vereinslegende des früheren Bundes- und jetzigen Drittligisten SG Leutershausen ist, will allerdings nichts überstürzen und setzt auf den Faktor Zeit. Noch müssten ein paar Verhandlungen geführt und ein Sponsor gefunden werden, der sich an der Rückholaktion von Gensheimer finanziell beteiligt. Fast identisch hatte sich zuvor schon Löwen-Managerin Jennifer Kettemann geäußert.

„Wir sind aber sehr optimistisch, dass das funktioniert“, sagte Roth bei „Sky“. Ob der Wechsel allerdings noch vor der WM im Januar klappt, sei fraglich. Gensheimer selbst hatte zuletzt gegenüber dieser Zeitung gesagt, dass er gerne zum Jahreswechsel Klarheit hätte: „Aber ob das so kommt, kann ich nicht versprechen.“

Der waschechte Mannheimer spielte von 2003 bis 2016 für die Löwen und schloss sich dann Paris Saint-Germain an. Sein Vertrag beim französischen Spitzenclub endet im nächsten Sommer, im Starensemble von Trainer Raúl González ist der 32-Jährige ein absoluter Leistungsträger. 2017 und 2018 wurde er Torschützenkönig in der Champions League.

Die PSG-Bosse hatten dem Weltklasse-Linksaußen schon zu Beginn dieses Jahres signalisiert, dass sie das Arbeitspapier mit ihm gerne verlängern würden. Das ist bislang nicht geschehen. Nach Informationen dieser Zeitung gehen die Pariser deshalb fest davon aus, dass Gensheimer den Club verlassen wird. Sie haben bereits mit der Suche nach einem neuen Linksaußen begonnen.