Rhein-Neckar Löwen

Handball-Bundesliga Löwen am Sonntag (16 Uhr) bei SG BBM Bietigheim gefordert

Vertrauen in die eigene Stärke

Archivartikel

Mannheim.Der Pokalsieger reist zum Aufsteiger. Das hört sich erst einmal nach einer klaren Sache an. Und fest steht auch: Die Wahrscheinlichkeit ist recht groß, dass es auch genau so laufen wird, wenn die Rhein-Neckar Löwen am Sonntag (16 Uhr) bei der SG BBM Bietigheim antreten. Ein kleines Restrisiko bleibt aber immer.

Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen spricht in diesem Zusammenhang gerne davon, dass in der Bundesliga stets alles möglich sei. Vor allem auswärts. Und er denkt dabei auch an den letzten Auftritt seiner Mannschaft in Bietigheim. Der liegt zwar schon vier Jahre zurück, ist ihm aber in Erinnerung geblieben: „Das ist mein erstes Auswärtsspiel als Trainer mit den Löwen gewesen. In der ersten Halbzeit haben wir richtig schlecht gespielt, in der Pause war ich richtig sauer und habe meinen Jungs gesagt, dass ich sowas nicht noch einmal sehen will.“ Die lautstarke Ansprache half, Jacobsens Team machte aus einem 10:11 ein 32:22 und der Trainer merkte mit Blick auf die Leistungssteigerung anschließend lapidar an: „So hätte ich das künftig gerne über 60 Minuten.“

Diese Worte gelten gewiss auch für Sonntag, zumal nichts gegen eine dominante Vorstellung und einen klaren Sieg des zweifachen deutschen Meisters spricht. Bei der 34:26-Gala über die MT Melsungen zeigte der Tabellenführer, was in ihm steckt.

„Wir haben im Angriff 60 Minuten lang fast ausschließlich gute Entscheidungen getroffen“, sagt Jacobsen, der mit seiner Mannschaft am nächsten Mittwoch gegen den FC Barcelona mit einem echten Topspiel in die Champions League startet. Besteht da vielleicht Gefahr, Bietigheim nicht ernst zu nehmen. „Natürlich“, gibt der Trainer zu, wenngleich das Vertrauen in seine Mannschaft recht groß ist: „Wir sind die bessere Mannschaft. Und wenn wir unser Potenzial abrufen, werden wir Sonntag auch gewinnen.“

Zum Thema