Rhein-Neckar

Blaulicht

Rund 115.000 Euro Schaden nach Unfall mit vier Schwerfahrzeugen

Archivartikel

Rauenberg.Bei einem Auffahrunfall zwischen vier Schwerfahrzeugen ist am Dienstagnachmittag auf der A6 bei Rauenberg ein Mann leicht verletzt worden. Der Unfall gegen 16 Uhr ereignete sich nach bisherigem Stand der Ermittlungen in Folge von Unachtsamkeit, berichtete ein Sprecher der Polizei auf Anfrage. Ein 39 Jahre alter Fahrer sei auf ein Stauende aufgefahren. Daraufhin wurden die Fahrzeuge aufeinander geschoben. Die geschätzte Schadenshöhe belief sich laut des Behördensprechers in einer ersten Rechnung auf rund 115 000 Euro. 

Notbremsassistenzsystem vollrichtet gute Arbeit

Dass dem 39-jährigen Unfallverursacher nicht mehr passierte und er nicht im Fahrzeug eingeklemmt wurde, "hat er nicht nur seinem Schutzengel, sondern offenkundig auch dem Notbremsassistenzsystem seines LKW zu verdanken, das durch eine automatisierte Vollbremsung die Aufprallgeschwindigkeit wohl deutlich reduzieren konnte", erklärte die Polizei am späten Abend in einer Mitteilung. 

Wegen großflächig ausgelaufener Betriebsstoffe und der aufwändigen Reinigungsarbeiten sowie für die Bergung der drei von vier nicht mehr fahrbereiten Lkw, von denen einer quer zu den Fahrbahnen stand, war die Autobahn in Richtung Mannheim bis etwa 21.15 Uhr voll gesperrt worden. Es entstand in der Spitze ein Stau von 17 Kilometern zwischen Rappenau und Walldorf. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg ausgeleitet. Sämtliche Ausweichstrecken waren aufgrund des Unfalls überlastet, hatte die Polizei am Nachmittag mitgeteilt.

Neben sechs Streifenwagen der Polizei waren fünf Fahrzeuge des Rettungsdienstes und vier Fahrzeuge der Feuerwehr Wiesloch im Einsatz.

Zum Thema