Rhein-Neckar

Neckar-Bergstraße Kommunen setzen Vorgaben des Landes zur Verlangsamung der Corona-Krise um

Schluss mit lustig: Spielplätze gesperrt

Archivartikel

Was Anfang der Woche auf Bundesebene angekündigt worden war, wird jetzt auf Anordnung des Landes in den Städten und Gemeinden umgesetzt. Um die Verbreitung des Coronavirus zu bremsen, werden viele Geschäfte geschlossen und weitere öffentliche Bereiche gesperrt. Dazu zählen nicht nur Sportstätten und Bäder, sondern auch Spielplätze und zum Beispiel die alla-Hopp-Anlage in Ilvesheim.

Dort, wo sonst kleine und große Kinder ausgelassen toben und spielen, herrscht jetzt Zwangspause. Rot-weißes Trassierband erinnert vielerorts an das, was eigentlich längst bekannt sein sollte: Sozialkontakte müssen auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Direkt daneben liegt die Anlage des Miniaturgolfclubs Ilvesheim. Der Vorsitzende Andreas Ritzert versucht, das Beste aus der Situation zu machen. „Wir haben zwar geschlossen, aber immerhin bleibt jetzt Zeit, um den Bodenbelag der einzelnen Bahnen auszubessern“, sagt er.

Die Bürgermeister der Region haben bereits am Dienstag auf Nachfrage dieser Redaktion nachdrücklich dazu aufgefordert, die verhängten Beschränkungen einzuhalten. „Bitte bleiben Sie soweit möglich zu Hause und schränken Sie Ihre Kontakte ein“, appelliert etwa Michael Kessler (Heddesheim) an die Bürger.

Zum Schutz der Schwachen

Ähnlich äußert sich Simon Michler (Edingen-Neckarhausen): „Aktuell ist es von außerordentlicher Bedeutung, dass wir alle persönlichen Kontakte auf die zwingend notwendigen minimieren.“ „Ich appelliere an jeden, dass er zum Schutz der Kranken und der Schwachen seine eigenen Interessen hinten anstellt. Alle, besonders Ältere, sollten zu Hause bleiben oder irgendwo spazieren gehen, aber sich nicht in Gruppen treffen“, erklärt Andreas Metz, Rathauschef in Ilvesheim. (mit tge)

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