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Vincent Zipf ist Friedrichsfelds „Fußballer des Jahres“

Archivartikel

Friedrichsfeld.Gewohnt ist man einen festlichen Rahmen, warme einleitende Worte vor einem würdigenden Publikum. Die Auflösung der Wahl des „Spieler des Jahres“ wird beim FC Germania Friedrichsfeld in der Regel auf der Weihnachtsfeier durchgeführt, die Ehrung auf der Bühne vor zahlreichen Gästen und Ehrenmitgliedern vorgenommen. Dieses Jahr ist alles anders. Corona hat einer solchen Veranstaltung schon lange einen Riegel vorgeschoben, auch das Fußball-Jahr war weitgehend von diesem inzwischen leidigen Virus durchsetzt. Dennoch hat sich ein sportliches Gremium des Vereins virtuell ausgetauscht und die Wahl zum „Spieler des Jahres“ dennoch durchgeführt. „Wir wollten signalisieren, dass der Verein auch in der Phase des Lockdowns lebt. Und letztlich hat auch die geringe Anzahl an Spielen ein klares Bild ergeben, wem wir diese Auszeichnung zuschreiben wollen“, erklärte Germania-Vorsitzender Bernd Hoffmann. Mit Vincent Zipf traf es in diesem Jahr einen, den man wohlweislich als waschechten Friedrichsfelder bezeichnen kann. Er durchlief die Jugendklassen des FC Germania und wurde noch als A-Jugendlicher in den Seniorenbereich hochgezogen und etablierte sich dort nach kurzer Zeit. Der 22-Jährige bestritt für die Friedrichsfelder inzwischen 85 Kreisligaspiele und erzielte dabei vier Tore. „Vincent ist ein Teil unserer Germania-Familie und zeigt auf und neben dem Platz immer vollen Einsatz, was wir gerne mit dieser Auszeichnung honorieren“, so Hoffmann. In der nun erst einmal unterbrochenen Saison absolvierte Zipf fünf der acht Partien und kam gegen den FV 03 Ladenburg (2:2) zu einem Torerfolg. Der Mittelfeldmotor ist als „Spieler des Jahres“ Nachfolger von Tugay Caliskan, der auch in diesem Jahr wieder ganz vorne dabei war und den zweiten Rang belegte. Auf Platz drei landete Hakan Girgin.