Rhein-Neckar

Schriesheim Jahreshauptversammlung des Fanfarenzugs „Löwen“ / Ziel: mehr Bekanntheit

Vorsitzender will ein Gespräch mit dem Bürgermeister

Schriesheim.Als der Fanfarenzug „Schriesheimer Löwen“ vor rund drei Jahren gegründet wurde, setzte sich die Vorstandschaft unter dem Vorsitz von Alfred Nullmeyer das Ziel, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das gelang ihnen gleich beim Mathaisemarkt, wo sie in ihren neuen Uniformen, die ein Förderer gespendet hatte, auftraten. Seit ihrer Gründung waren die Musiker immer aktiv. Sie spielten beim Straßenfest und im Weihnachtsdorf. Doch so richtig scheinen sie in Schriesheim noch nicht angekommen zu sein. Daher will der Vorsitzende Alfred Nullmeyer das Gespräch mit Bürgermeister Hansjörg Höfer suchen.

Darüber informierte er bei der Jahreshauptversammlung im „Deutschen Hof“. 2017 verlief recht harmonisch, sagte er. Derzeit verfügt er über 17 Mitglieder, darunter auch Jugendliche, die unter der Leitung von Jugendleiter Markus Beyrer proben. Zu den Aktivitäten 2017 gehörte einmal die Teilnahme am Mathaisemarktumzug, an Fanfarenzugtreffen und an den Faschingsumzügen in Erbach und Ersingen.

Weitere Auftritte geplant

Die nächsten Termine stehen schon im Kalender. Der Fanfarenzug wird bei der Kreisversammlung des VdK am 14. April in Großsachsen und am 5. Mai beim Kerweumzug in Altenbach spielen. Im Juni werden die Musiker mit allen Mitgliedern ein Grillfest veranstalten. Für den 1. Juli gibt es eine Einladung zum Überwälder Heimatfest in Wald-Michelbach. Zudem wird der Zug am Verbandstreffen befreundeter Landsknechte im nordrhein-westfälischen Halver teilnehmen.

Für die Ferienspiele haben sich die Musiker eine Landsknecht-Olympiade ausgedacht. Mit einem Ausschank werden sie beim Straßenfest dabei sein. Weiter geht es zur Storchenkerwe nach Leutershausen, und gleich darauf führt ein Ausflug nach Karlsruhe, wo „20 Jahre Europafanfare“ gefeiert wird.

Nullmeyer wagte einen Ausblick ins Jahr 2019. Ihm liegt eine Einladung vom Verband Südwestdeutscher Fanfarenzüge vor, die in die Vatikanstadt Rom zu einer „Papst- Parade“ führt. Geplant sei eine intensivere Zusammenarbeit mit dem „Patenverein“ in Pforzheim. Weiter informierte er, dass es finanziell möglich war, neue Uniformen und zwei Fahnen anzuschaffen. greg