Rhein-Neckar

Was andere für die Insekten machen

Edingen-Neckarhausen: Die Gemeinde hat sich 2018 erfolgreich für das Projekt „Natur nah dran“ beworben und erhält in diesem Jahr 15 000 Euro Fördermittel. Nach Angaben der Umweltbeauftragten Vivien Müller werden damit Flächen neu angelegt oder umgestaltet, die Bienen und anderen Insekten als Lebensraum dienen.

Heddesheim: Aufbauend auf ihrem Klimaschutz- und Biotopvernetzungskonzepts hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren an verschiedenen Orten Blühstreifen angelegt. In diesem Frühjahr kamen 36 000 Quadratmeter hinzu. Auf den ehemaligen Ackerflächen entstehen Wildblumenwiesen und Blühstreifen. Gesät wurden heimische Saatgutmischungen.

Ilvesheim: Nach Angaben von Bauamtsleiter Pascal Thole hat die Gemeinde Ilvesheim in kleineren Bereichen wir schon spezielles Saatgut ausgebracht. „Wir prüfen nun, ob das funktioniert und ob wir größere Bereiche, wie die alten Neckardämme, einbeziehen können“. sagte er weiter: „Wenn wir die Bereiche dann weniger als früher mähen müssen, wäre das ein angenehmer Nebeneffekt.“

Ladenburg: Aus dem Ladenburger Rathaus war am Donnerstag keine Auskunft zum Thema Bienen und Insektenschutz zu erhalten. „Leider kann ich Ihnen die Antworten erst am Freitag schicken“, ließ die Referentin des Bürgermeisters, Nicole Hoffmann, am Nachmittag per E-Mail wissen. agö/hje/kba