Rhein-Neckar

Hirschberg Abschluss der Filmreihe: „30 Jahre Mauerfall“

Weitere Zeitzeugen gesucht

Archivartikel

Als am 13. August 1961 mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen wurde, machte sich schiere Fassungslosigkeit breit. Mit Fotoapparaten und Kameras näherten sich die ungläubigen Bürger diesem Monument der Grausamkeit. Fortan produzierten die Berliner und ihre Besucher eigene Dokumentarfilme über das Leben in einer veränderten Umgebung, zuerst in ruckartigem Schwarz-Weiß, später dann in gezoomter Buntheit. Diese besonderen, einmaligen Aufnahmen werden in dem Film „Bis an die Grenze – Der private Blick auf die Mauer“ zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert, der am kommenden Samstag, 11. Januar, zum Abschluss der Reihe „30 Jahre Mauerfall“ im Olympia-Kino gezeigt wird.

Zu Gast im Kino sind die Hirschberger Andreas Hannß und Dr. Rainer Müller, persönlich Betroffene durch Mauerbau und Mauerfall. Das Olympia-Kino würde sich freuen, wenn auch andere Zeitzeugen den Weg ins Kino finden würden: Menschen, die die DDR verlassen haben; DDR-Bürger, die durch den Mauerfall vor eine völlig neue Existenz gestellt wurden; solche, deren Familien durch die deutsche Teilung zerrissen wurden; Menschen, die „Mauerfall“ beziehungsweise Grenzöffnung aus eigener Anschauung miterlebt haben. So könnte ein Abend entstehen, an dem ganz viel erzählt wird.

Olympia-Kino in Leutershausen: „Bis an die Grenze – Der private Blick auf die Mauer“, am Samstag, 11. Januar, 20.15 Uhr. wn

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