Rhein-Neckar

Stände Für fast jeden Geschmack ist kulinarisch etwas dabei / Traditionelle und wieder aufgelegte Angebote locken an

Wellfleisch oder vegetarische Burger

Archivartikel

Gemütlich zusammensitzen auf den langen Bänken, ein Viertel Wein vor sich und ein Schnitzel – schnell kommt man dabei mit seinem Banknachbarn ins Gespräch. Denn kulinarisch wird fast alles angeboten, was die Küche zu bieten hat – von süßen Schlemmereien wie Crêpes bis hin zu deftiger Hausmannskost in der Schlemmerecke beim MGV Lyra.

Die vielen Helfer, die den Gästen dort die Teller füllen, kommen nicht nur in den klassischen Stoßzeiten ganz schön ins Schwitzen. Doch trotz des Stresses haben sie alle ein Lächeln auf den Lippen. „Wir haben uns gut und reichlich eingedeckt“, schmunzelt Vereinschef Peter Kraft.

Großer Andrang gerade zur Mittagszeit herrscht bei den Anglern. Das Team um Vereinschef Rainer Müller hat 230 Kilogramm frischen Fisch für das Wochenende vorbereitet. „Bei uns sind 40 Mitglieder auf den Beinen“, berichtet er. Und die sind professionell eingeteilt: in Schichten zu jeweils zwölf Helfern.

Nach geglückter Premiere vergangenes Jahr ist die Grüne Liste erneut dabei. Mit ihren vegetarischen und fleischigen Burgern sorgt sie für reichlich Leben im Bereich zwischen Oberem Schulhof und Oberstadt.

Nach zwei Jahren ist der Suppentreff als „Suppenhof“ im Hof von Marc Hartmann in der Heidelberger Straße aus dem Dornröschenschlaf wieder erwacht. Fünf Kreationen, am Sonntag zusätzlich mit „Riwwel“, werden frisch zubereitet und mit Heißhunger verschlungen. „Ich finde es toll, dass auch das Handwerker-Café mitmacht“, freut sich ein Gast darüber, die dort angebotenen Biersorten testen zu können.

Am anderen Ende der Heidelberger Straße steht wie seit Jahren das urige Baguettehäusel mit seinem Knoblauchbrot. „Wir kommen mit dem Backen fast nicht mehr nach“, freut sich Charlotte Günther. Auch die anderen Stände sind gut besucht – so der Partnerschaftsverein, der sein begehrtes Öl anbietet. Die SPD ist mit ihrem Waffel- und Kuchenstand vor Ort und am Samstagabend ausverkauft. Ihr beliebtes Quiz gibt es dieses Jahr nicht, wie Fraktionschef Sebastian Cuny den Rätselfreunden beibringen muss. Aber die große Politik ist heutzutage ja zuweilen Rätsel genug . . . greg