Rheinau / Hochstätt

Rheinau Begehung mit dem Ortsverband der Christdemokraten / Anlagen an der Plankstadter Straße und auf dem Pfingstberg angesteuert

CDU verteilt schlechte Noten für die Spielplätze

Archivartikel

Ins Wasser gefallen ist die vom CDU-Ortsverband Rheinau/Pfingstberg gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Claudius Kranz geplante Fahrradtour zum Thema „Spielplatzkonzept auf der Rheinau“. Wegen strömendem Regen stieg die gerade mal Handvoll Teilnehmer auf das Auto um und die Tour wurde wegen strömendem Regens von sieben auf drei Stationen gekürzt.

Am Treffpunkt Rheinauschule begrüßte Stadtrat Kranz Ortsvorsitzenden Christoph Hambusch sowie die Bezirksbeiräte Wolfgang Göck (CDU) und Ulrike Kahlert (SPD) und Quartiermanagerin Christiane Rudic. „Auf der Tour wollen wir über das Spielplatzkonzept der Stadt sprechen und eine Zwischenbilanz ziehen, was wir für Rheinau konkret in den nun anstehenden Etatberatungen im Gemeinderat gemeinsam erreichen wollen“, sagte Kranz. Nach dem Spielplatzkonzept von 2015 habe sich die Verwaltung konzentrieren wollen auf wenige Spielplätze, die weniger genutzten naturnah zurückbauen und die die bleiben, attraktiver gestalten. Doch nur bei wenigen Arealen, wie bei den Lauerschen Gärten, sei wirklich etwas gemacht worden. „An vielen Stellen sieht es aus, wie hier an der Plankstadter Straße – ein paar neue Holzhackschnitzel drauf aber kein neues Spielgerät, das ist keine Aufwertung“, bemängelte Kranz. Eine Stadt, die wachsen wolle, müsse auch entsprechende Freizeitangebote haben, wie beispielsweise die gut frequentierten Spielplätze à la Hopp in Schwetzingen oder Ilvesheim. Doch die Stadt habe auf ein entsprechendes Angebot erklärt, sie habe keine Fläche dafür.

Er habe erwartet, so Kranz, „dass mit der Umsetzung des Spielplatzkonzepts mehr Aufenthaltsqualitäten für Eltern und Kinder geschaffen wird“. Das sei auch mit wenigen finanziellen Mitteln möglich. „Wir geben viel Geld aus für andere wichtige Dinge, wie das Nationaltheater und die Kunsthalle, aber dann muss man auch für andere normale Dinge noch ein bisschen Geld haben.“ Deshalb wolle die CDU bei den Etatberatungen einbringen, wo noch Nachschubbedarf bestehe.

Quartiermanagerin Rudic berichtete, dass der Ballspielplatz Plankstadter Straße viel von Jugendlichen genutzt wird. Sie hätten sich bei der Stadtteilversammlung für Kinder und Jugendliche ein paar Sportgeräte gewünscht. Und weiter ging es zum Spielplatz. Das Erscheinungsbild fand Kranz zwar auf den ersten Blick ansprechender. Doch zu sehen sei auch hier nur der alte Bestand und ein neues Klettergerüst: „Das ist zwar in Ordnung, aber wenn man sagt, man will auf den bleibenden Spielplätzen mehr machen, dann ist eins von fünf Spielgeräten zu ersetzen nicht attraktiv.“ „Außerdem hat es 4,5 Jahre gedauert, bis das Klettergerüst aufgestellt wurde“, bemängelte Rudic.

Gute Noten gab es für den Pfingstbergspielplatz. „Aber das war schon vorher so und ist nicht dem Spielplatzkonzept geschuldet“, erklärte Kranz. Sein Resümee: „Wir müssen die Kinder ernst nehmen und ihnen die Möglichkeit einräumen, ihre bei der Stadtteilkonferenz für Kinder und Jugendliche geäußerten Wünsche und Vorstellungen, so wie bei der Bezirksbeiratssitzung, auch dem Gemeinderat zu präsentieren. Wir wollen kleine überzeugte Mannheimer haben.“ ost