Rheinau / Hochstätt

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Die Stadt plant naturnahen Kindergarten

Auf der Wiese oder unter Bäumen spielerisch Lernen: Ein naturnaher Kindergarten soll auf der Hochstätt zur Deckung des Bedarfs „schnellstmöglich“ eingerichtet werden, wie die Stadt mitteilte. Vorgesehen sei als Übergangslösung eine eingruppiger Einrichtung in städtischer Trägerschaft für 20 Kinder ab drei Jahren mit verlängerten Öffnungszeiten bis 14 Uhr. Gemeinderätin Elke Zimmer (Grüne) gibt zu bedenken, dass dies „kein kostengünstiger Schnellersatz für dringend benötigte Plätze auf der Hochstätt“ sei.

Natur- oder Draußenkindergärten seien zwar „ein tolles pädagogisches Konzept“, so Zimmer. Aber sie benötigten intensive Konzeptentwicklung, orientiert an den räumlichen Gegebenheiten und den Kindern der Hochstätt: „Sie brauchen Personal das sich mit diesem Konzept identifiziert und Eltern, die es mittragen.“ Von daher halte sie eine „Schnellimplementierung“ eines Naturkindergartens für „schwierig“.

Derzeit, so ist aus dem Rathaus zu hören, werde für das Konzept nach einem geeigneten Standort gesucht. Die geplante Errichtung des Kinderhauses bleibe davon unberührt.

Über die finanzielle Förderung naturnaher Kindergärten freier Träger müsse der Gemeinderat noch abstimmen. mai