Rheinau / Hochstätt

Rheinau Am 25. Mai feiert der Förderverein Parkschwimmbad sein Fest zur Eröffnung der neuen Saison

Ehrenamtliche sind gerüstet

Der Förderverein Parkschwimmbad Rheinau steht für die neue Saison in den Startlöchern. „Wir haben zahlreiche neue Aktivitäten geplant“, kündigte der Vorsitzende Christoph Hambusch auf der jüngsten Hauptversammlung an. Die Ehrenamtlichen starten in ihre neue Saison mit einem großen Fest am 25. Mai.

Wichtigste Innovation in der neuen Saison wird das neue Volleyballfeld. Die alten Pfosten waren durchgerostet, so dass sich der Förderverein bereiterklärte, sie zu erneuern. Doch dafür bedurfte es der Genehmigung der Stadt, und die kam erst im Verlauf der Winterpause. Am Montag nun wurden die Fundamente für die neuen Pfosten gemauert, am heutigen Freitag sollen sie installiert werden. Das Ganze wird richtig professionell: „Es gibt eine Spielfeldbegrenzung“, erläutert Schatzmeister Michael Lange: „Wer mit Linie spielen will, kann dies also tun.“

Spenden für den Spielplatz

Noch nicht weitergekommen ist der Verein dagegen mit der Erneuerung des Kinderspielplatzes. Dank vieler Spenden hat er bereits 4000 Euro zusammen, insgesamt will er einen Eigenanteil von 10 000 Euro zu den Gesamtkosten beisteuern, die 40 000 bis 50 000 Euro betragen. „Hier warten wir aber noch auf das Konzept der Stadt“, betont Hambusch: „Nicht, dass wir etwas kaufen, das dann nicht aufgestellt werden darf“, erläutert er: „Wir wollen nicht, dass uns damit das Gleiche passiert wie mit den Hinweisschildern.“

Diese Wegweiser zum Bad hatte der Förderverein nämlich herstellen lassen, jedoch nicht im Straßenraum aufstellen dürfen, weil sie nicht den vorgeschriebenen Normen entsprechen. „Wir sind hier aber mit der Stadt im Gespräch und auf einem guten Weg“, hofft Hambusch.

Auch die Werbeaktivitäten sollen in diesem Jahr intensiviert werden. Ansatzpunkt dafür ist das neue Maskottchen. Bekanntlich gab es im vergangenen Jahr einen Wettbewerb zwischen zwei Entwürfen der Künstlerin Annika Frank: Bei der Abstimmung unter den Badbesuchern per Postkarte und Internet siegte das Eichhörnchen über die Wasserratte. Nun soll es auch einen Namen erhalten. Wie bei der ersten Aktion sollen die Badbesucher und die Bürger darüber entscheiden können.

Zur Werbung gehört auch die neue Website. Unter der Adresse ist sie bereits online und wird von Nicole Möhwald regelmäßig gepflegt.

Wichtiger als digitale Ansprache ist aber immer noch die persönliche, und so legt der Verein viel Wert auf seine Traditionsveranstaltungen. Start ist daher am 25. Mai mit dem Saisoneröffnungsfest. Sein Höhepunkt wird ein Bambiniturnier zwischen dem SC Pfingstberg-Hochstätt und dem SC Rot-Weiß Rheinau. „Dabei kommen auch erstmals unsere neuen Wasserbälle mit dem Maskottchen zum Einsatz“, verspricht Hambusch. Allerdings wird es dabei vorerst keine Tombola mehr geben. „Der übergroße Aufwand stand in keinem Verhältnis zum Ertrag“, begründet Hambusch.

Beim Stadtteilfest dabei

Vom 12. bis 14. Juli ist der Verein beim Rheinauer Stadtteilfest dabei, bewirtschaftet die Weingondel und nimmt am Festzug teil. Am 18. August erfolgt der Ökumenische Gottesdienst – da es für Pfarrer Hansjörg Jörger zeitlich anders nicht möglich war diesmal als eigenständige Veranstaltung und nicht mehr als Programmpunkt des Schlüsselfestes.

Mit diesem endet am 8. September die Saison. Eigentlich hatte der Verein dabei gerne einen Hundeschwimmtag anbieten wollen. Doch die Stadt genehmigt dies nicht, weil es eine solche Aktion parallel bereits in Sandhofen gab. Als Ausgleich will sie nun auf der Rheinau einen „Schiffsmodellbauertag“ organisieren. „Ich bin schon sehr gespannt, wie das wird“, bekannte Hambusch.

Finanziell steht der 125 Mitglieder zählende Verein gut da, wie Michael Lange berichtete – auch wenn gerade in letzter Zeit viele Investitionen zu schultern waren.

Hambusch dankte allen Mitstreitern, vor allem seinem Stellvertreter Michael Lösch: „Er ist geradezu das wandelnde Ehrenamt.“ Lösch wiederum bekannte: „Zwischen den Aktiven des Vereins herrscht ein ausgezeichnetes Klima“, betonte er: „Bei unserer Arbeit für unser Ziel sind Freundschaften entstanden.“

Einem dieser Freunde, der verstorben ist, galt es zu gedenken: Philipp Genazino, 2002 Mitbegründer und viele Jahre Schatzmeister des Vereins. „Er hat diesen Verein mit aufgebaut“, bekannte Weggefährte Michael Lösch: „Solche Menschen wie ihn gibt es heute kaum noch.“

Info: parkschwimmbad-mannheim.de /foerderverein/