Rheinau / Hochstätt

Rheinau SPD wählt Bezirksbeiräte

Neues Trio am Ball

Archivartikel

Ulrike Kahlert, Markus Schwarz-Riehle und Sandrina Künster werden in den kommenden fünf Jahren die SPD im Rheinauer Bezirksbeirat vertreten. Sie sind in der jüngsten Mitgliederversammlung gewählt worden. Mit drei Sitzen ist die SPD größte Fraktion in dem zwölfköpfigen Gremium.

Zuvor wurden Hans-Joachim Rickel und Thomas Ritz aus dem Bezirksbeirat verabschiedet, beide waren nicht mehr angetreten. Rickel freute sich besonders über die Quereinsteigerin und Ko-Vorsitzende des Gewerbevereins Künster. „Sie ist gut in Rheinau vernetzt und kann uns sicherlich helfen, unsere Stadtteil-Arbeit noch besser zu machen“, warb er zuvor für die Wahl von Künster, die selbst kein SPD Mitglied ist.

Erneut Einzug in den Gemeinderat hält indessen Thorsten Riehle. Als Stimmenkönig in Rheinau hat der 49-Jährige seinen Sitz in dem Gremium gehalten. „Das ist ein starker Vertrauensbeweis für uns als SPD, aber auch ein deutlicher Auftrag, beim Engagement für den Stadtteil nicht nach zu lassen“, so Ulrike Kahlert. Die Bevölkerung habe den Einsatz für den Marktplatz genauso honoriert wie den Kampf um die Schulsozialarbeit oder den Erhalt des Jugendtreffs Zündholz. „Das sind Kernthemen, bei denen wir rüber bringen konnten, dass wir uns nicht nur kümmern, sondern auch erfolgreich sind“, so Riehle. Denn das sei es, was die Bürger erwarten: „Ergebnisse. Da haben wir beim Kampf um den Relaishaus-Erhalt noch einiges zu tun.“

Erfolgreiche Unterschriftenaktion

Die Unterschriftensammlung (wir berichteten) habe gezeigt, wie sehr den Menschen das Thema am Herzen liege. Innerhalb von drei Stunden und durch die Auslage im Einzelhandel seien rund 400 Unterschriften zusammen gekommen. „Ein sehr starkes Zeichen“, so Riehle. Diese Unterschriften würden nun an den Rechtsanwalt des Eigentümers weitergeleitet mit der Bitte, seinem Mandanten die Forderung, das Relaishaus zu einem akzeptablen Preis an die Stadt zu verkaufen, zu überbringen: „Damit das Gebäude wieder aufgebaut und einer öffentlichen Nutzung zugeführt wird.“ Da Rechtsanwalt Alexander Fleck künftig selbst im Gemeinderat sitze und damit die Interessen der Bürgerschaft vertrete, müsse es für ihn klar sein, seinen Mandanten dahingehend zu beraten, so Riehle: „Die Menschen auf der Rheinau erwarten zu Recht, dass sich endlich etwas bewegt.“