Rheinau / Hochstätt

Süd/Rheinau Mitgliederversammlung bei der Rudergesellschaft / Etliche Veranstaltungen mussten wegen der Corona-Krise abgesagt werden

Sportler haben wenig Grund zum Jubeln

Die Mitglieder der Rudergesellschaft Rheinau (MRGR) hatten in diesem Jahr nur wenig Gründe zu Jubeln. Der Lockdown führte dazu, dass die Türen in der Bergiusstraße geschlossen werden mussten. Kein Training mehr, keine Wettkämpfe, keine Bewirtung der Regatta im Mühlauhafen – eine wichtige Einnahmequelle des Verein war so verloren. Und auch die Mitgliederversammlung stand nun – mit Abstand – unter dem Zeichen von Corona.

Der Zweite Vorsitzende, Alexander Svoboda, blickte eingangs kurz auf die vergangene Versammlung in glücklicheren Zeiten zurück, bevor dann der Sportvorsitzende Klaus Frank referierte. Firmenrudern und die Veranstaltung „Rudern gegen Krebs“, an der sich die MRGR mit zwei Booten beteiligt hatte, fanden in diesem Jahr nicht statt. Dafür eine Juniorenregatta im Sandhofer Altrhein. Hier konnte sich die Jugend im prestigeträchtigen Doppelvierer mit Luis Czerwenka, Liam Gutknecht, Max Sammler und Alexander Kremer gegen die Konkurrenz durchsetzen und hatte im Ziel den Bugball ganz vorne.

Im Breitensport konnten erfreulicher Weise neue Mitglieder gewonnen werden. Hier steht auch die Anschaffung eines neuen Doppeldreiers an. In Abwesenheit der Jugendvertreterin Katharina Urban übernahm Luis Czerwenka die Berichterstattung der zurückliegenden Aktivitäten der Vereinsjugend. Diese reichten von der Teilnahme am Ergocup in Ludwigshafen über Starts bei der Kurzstreckenregatta in Essen Kettlik und den Landesmeisterschaften sowie Onlinetraining während des Lockdowns bis hin zu Partys oder dem Adventsgrillen. Ein besonderer Dank des Vereins ging an Jugendbetreuer Ralf Maass, der die Jugendlichen ehrenamtlich trainiert und auch in allen anderen Angelegenheiten ein offenes Ohr für sie hat. Nach dem Bericht des Schatzmeisters und der Kassenprüfer konnte Volker Franz aus dem Ältestenrat dem Vorstand für seine Arbeit danken. Die Entlastung erfolgte einstimmig, bevor zwei außerordentliche Wahlen anstanden. Bernhard Tunkl hatte bereits angekündigt, dass er seine Amtszeit aufgrund der hohen beruflichen Belastung nicht zu Ende bringen werde. Er hatte das Amt des Schriftführers über 20 Jahre mit großer Sorgfalt bekleidet. Der Vorstand danke ihm für seine Dienste, als Nachfolgerin wurde Ellen Osterkamp gewählt. Wie Tunkl hatte auch Schatzmeister Gerhard Neu bereits erklärt, dass er über die Amtszeit hinaus nicht mehr zur Verfügung stehe. Auch ihm sprach der Vorstand seinen Dank für gute und sorgfältige Arbeit in den vergangenen zwölf Jahren aus, sein Nachfolger ist Rainer Fiedler. Das bisher unbesetzte Amt des Bootswartes bekleidet nun Hendrik Sammler.

Zum Schluss sprach Alexander Svoboda dem Küchenteam Ulrike Fischer, Charlotte Weinelt und Christa Franz seinen Anerkennung aus und dankte Thomas Lenort, der mit seinem Metallbaubetrieb eine große Hilfe bei der Instandhaltung und Renovierung des Bootshauses ist. Dank ging auch an Thomas Dresel, der seit seiner Pensionierung Hauswart Bernd Weinelt tatkräftig unterstützt. 

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