Rheinau / Hochstätt

Rheinau Organisatoren ziehen Bilanz der drei Festtage

Veranstalter voll zufrieden

Archivartikel

Es ist Paul Buchert, der das Stadtteilfest 1990 gemeinsam mit Leander Bausch ins Leben ruft. Als die beiden nun am Samstag als Ehrengäste an der offiziellen Eröffnung teilnehmen, da können sie zufrieden feststellen, was daraus geworden ist. „In diesem Jahr hat einfach alles gepasst“, freut sich Chef-Organisator Michael Lösch, der Vize-Vorsitzende des Gemeinnützigen Vereins.

Gepasst – das gilt für die Stände, die in diesem Jahr noch zahlreicher und abwechslungsreicher sind als in den Vorjahren; die Ballondusche bei der „Pilwe“ etwa ist ein wahrer Renner. Es gilt aber auch für das Programm, das mit der von Martin Hertel ermöglichten Präsentation des American Football Teams aus Heidelberg eine außergewöhnliche Attraktion erlebt. Und es gilt sogar für das Wetter, das nicht die brütende Hitze der Vorjahre bietet; Regenschauer sind vielmehr willkommen und kurz danach wieder vergessen.

Lob für Organisator Michael Lösch

Doch der Erfolg des Festes hat seinen Vater. „Er ist das Herz und die Seele dieser Veranstaltung“, lobt Vorsitzender Arthur Vogt bei der Eröffnung seinen Vize Lösch: „Er ist der Motor des Rheinauer Ehrenamtes. Selbstlos hält er einen großen Teil unseres gesellschaftlichen Lebens am Laufen“ – die vielen Ehrengäste und Besucher bestätigen dieses Urteil mit langanhaltendem Applaus.

Lösch ist auf dem Platz morgens der Erste und abends der Letzte, wobei abends schon mal zwei Uhr nachts bedeutet. Denn bei diesen Temperaturen sitzen die Besucher gerne lang an den Ständen oder tanzen gar zu den Rhythmen der Bands von Freitag- und Samstagabend, „Hoaggelfisch“ und Hubert Ogon.

Gleichwohl wird es auch hier immer schwerer, eine solche Mammutveranstaltung auf die Beine zu stellen – wenn auch nicht in dem Maße wie auf der Vogelstang, wo das Stadtteilfest sogar auf der Kippe steht (der „MM“ berichtete am Montag im Lokalteil). „Wir wissen alle: Es ist nicht leicht, Nachwuchs für das Ehrenamt zu begeistern“, sagt Arthur Vogt in seiner Eröffnungsrede und appelliert, sich zu engagieren, auch im Gemeinnützigen Verein: „Stadtteil-Leben braucht Gestalter.“ -tin