Rheinau / Hochstätt

Süd/Rheinau Trotz Corona findet Traditionsveranstaltung statt

Volkstrauertag: Gedenken in kleinerem Rahmen

Archivartikel

Andreas Schäfer st erleichtert. „Unsere Bemühungen haben sich gelohnt!“, schreibt der Vorsitzende des Gemeinnützigen Vereins Rheinau dem „MM“: „Ende letzter Woche haben wir die Erlaubnis für die Durchführung einer Gedenkfeier zum Volkstrauertag erhalten.“

Das bedeutet: Trotz Corona kann die seit 1957 von der Dachorganisation der Vereine auf der Rheinau organisierte Veranstaltung zum bundesweiten Volkstrauertag stattfinden – allerdings unter corona-konformen Rahmenbedingungen: „Eine Teilnahme ist nur möglich, wenn die Besucher mit einem Mund-/Nasen-Schutz ausgestattet sind und sich in eine Anwesenheitsliste namentlich und mit ihren Kontaktdaten aufnehmen lassen“, erläutert Schäfer.

Die Höchstzahl der Anwesenden in der Trauerhalle ist auf 28 begrenzt. Besucher darüber hinaus können die Feier im Freien mitverfolgen.

Auch das Programm ist gegenüber den Vorjahren geändert: Nach Reden von Schäfer und seinem Stellvertreter Dieter Eckert sprechen in der Trauerhalle Stadtrat Rolland Weiß (ML) und die VdK-Ortsvorsitzende Ulrike Kahlert. Für den geistlichen Impuls sorgen die örtlichen Geistlichen beider Konfessionen, Pfarrer Uwe Sulger von der evangelischen und Pastoralreferent Matthias Leis von der katholischen Kirche.

Aufgrund der Umstände ist die sonst übliche Beteiligung von Jugendlichen aus den Schulen nicht vorgesehen. Auch die Nationalhymne wird nicht gesungen, sondern lediglich auf der Orgel gespielt. Die offiziellen Kranzniederlegungen finden im Freien, am Ehrenmal, statt.

Beginn der Veranstaltung ist anders als sonst üblich nicht um 11.30 Uhr, sondern um 11 Uhr. Da die Genehmigung erst am Wochenende erfolgt ist, war dem veranstaltenden Verein der Aushang von Plakaten nicht möglich.