Rheinau / Hochstätt

Rheinau Organisatoren und Teilnehmer treffen letzte Absprachen / Ab Freitag kann auf dem Marktplatz drei Tage lang gefeiert werden

Vorbereitungen zum Stadtteilfest laufen

Am Freitag ist es soweit: Nach monatelangen Vorbereitungen beginnt das Große Rheinauer Stadtteilfest des Gemeinnützigen Vereins. Drei Tage lang kann auf dem Marktplatz im Herzen des Vorortes gefeiert werden. Organisatoren und Teilnehmer trafen sich jetzt zur letzten ihrer zahlreichen Zusammenkünfte.

Denn in diesem Jahr erlebt die übrigens genau vor 30 Jahren vom damaligen Stadtrat Paul Buchert gegründete Traditionsveranstaltung gleich mehrere Besonderheiten. Zum einen hat sich die Organisation geändert: Nach Jahren, in denen die Last weitgehend auf dem stellvertretenden Vorsitzenden Michael Lösch lag, ist sie in diesem Jahr auf mehrere, ja auf viele Schultern verteilt. Arbeitsgruppen wurden gebildet, zuständig für die einzelnen Bereiche wie Programm und Festzug, Technik und Werbung. Und die Resultate können sich sehen lassen.

Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn gleich am Ortseingang prangt am Rheinauer Tor ein riesiges Transparent, das auf die Veranstaltung hinweist. In den Straßen hängen Plakate in auffallendem Gelb mit Schriftzug in violett. Schließlich hat Andreas Schäfer eine neue Internetseite mit Infos über die Veranstaltung erarbeitet.

„MM“ mit dabei

Herzstück des Festes sind natürlich die Stände. Und in diesem Jahr ist der Marktplatz gut gefüllt – „so voll wie lange nicht“, freut sich Heidi Wolf. Mit dabei sind alle wichtigen Vereine, aber auch liebgewordene Kleinode wie Brigittes Dampfnudel-Zelt. Schon der von Waltraud Templin organisierte Künstlermarkt steuert elf Stände bei. Und auch der „MM“ ist vor Ort präsent.

Die Stände bieten reichlich Speisen und Getränke. Damit der Wettbewerb fair bleibt, wurden beim jüngsten Treffen die Mindestpreise für die wichtigsten Getränke festgelegt: Ein „normales“ Bier kostet 2,50 Euro, ein „Weizen“ drei Euro.

Schauplatz des Unterhaltungsprogramms ist die zentrale Aktionsbühne, auf der an den drei Tagen quasi non-stop eine abwechslungsreiche Mischung aus Live-Musik und Vorführungen abläuft.

Offizielle Eröffnung ist am Samstag, 14 Uhr durch den Ersten Bürgermeister Christian Specht, den Vize von OB Peter Kurz. Der ist nämlich zum gleichen Zeitpunkt bei der UNO in New York. „Und das ist natürlich noch ein klein bisschen wichtiger als das Rheinauer Stadtteilfest“, schmunzelt Arthur Vogt, der Vorsitzende des Gemeinnützigen Vereins, der die Eröffnung diesmal gemeinsam mit allen am Fest Beteiligten auf der Bühne vornehmen wird.

Gelegenheit zum Innehalten inmitten des Trubels bietet der ökumenische Gottesdienst am Sonntag in der Versöhnungskirche direkt am Marktplatz, geleitet von Rheinaus Pfarrern Uwe Sulger (evangelisch) und Lorenz Seiser (katholisch).

Traditioneller Höhepunkt des Festes ist dann am Nachmittag der von Georg Wolf moderierte Große Festumzug durch den Ortskern und die Relaisstraße. Rebecca Beteta und ihre Mitstreiter haben dafür 23 Teilnehmer gewonnen: Vereine, Kindergärten, Gewerbetreibende. Die Teilnehmer des Umzugs und die Akteure des Bühnenprogramms erhalten als kleine Anerkennung für ihr Engagement kostenlose Erfrischungen.

Aber die Teilnehmer des Umzugs erhalten noch etwas Anderes: Sandrina Künster hat 200 Buttons mit dem Motto des Festes organisiert. Es lautet „Mir uff de Rheinau“. Denn wenn es nach den Organisatoren geht, dann soll das Fest einen neuen Impuls nicht nur für die Arbeit im Gemeinnützigen Verein bilden, sondern auch im Leben der Rheinau.

Zudem wird zum vorerst letzten Mal auf dem Marktplatz gefeiert. Denn die 4500 Quadratmeter große Fläche entlang der Relaisstraße wird ab Frühjahr kommenden Jahres umgebaut und damit im nächsten Sommer noch nicht für das Stadtteilfest zur Verfügung stehen. Insofern betont Sandrina Künster: „Wir wollen uns mit einem großen Fest vom alten Marktplatz verabschieden.“

Info: Weitere Infos zum Fest unter www.wir-sind-rheinau.info