Roche

Pharma Neue Medikamente verleihen Konzern Schub

Roche hebt Prognose an

Archivartikel

Basel/Mannheim.Dank steigender Umsätze mit seinen neuen Medikamenten ist Roche auch im ersten Halbjahr weiter gewachsen. Den negativen Einfluss durch Nachahmerprodukte konnte der Pharmakonzern somit mehr als ausgleichen. Für den weiteren Geschäftsverlauf stellt das Unternehmen abermals ein leicht höheres Wachstumstempo in Aussicht. Anlass für den Optimismus liefert die hohe Nachfrage vor allem nach den Medikamenten Ocrevus zur Behandlung von Multipler Sklerose und Perjeta gegen Brustkrebs. Beide Wachstumsträger werden am Standort Mannheim abgefüllt.

Ergebnis steigt deutlich

Für 2019 stellt das Management zu konstanten Wechselkursen jetzt ein Umsatzplus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Bislang wurde ein Zuwachs im mittleren einstelligen Bereich angepeilt. Der Umsatz legte im ersten Halbjahr um acht Prozent auf 30,5 Milliarden Franken (34,2 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen betrug die Zunahme neun Prozent. Das operative Ergebnis zog um 13 Prozent auf kapp 12,4 Milliarden Franken an. Damit schnitt Roche besser ab, als Experten erwartet hatten. Während der Umsatzzuwachs in der Pharmasparte bei zehn Prozent lag, legte der für Mannheim wichtige Bereich Diagnostics nur um zwei Prozent zu.