Roche

Pharma Roche stemmt sich gegen Nachahmerprodukte

Umsatz gestiegen

Archivartikel

Basel/Mannheim.Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat sich dank gut laufender Pharmageschäfte weiter gegen die zunehmende Generikakonkurrenz – also Nachahmerprodukte – behauptet. Vor allem jüngere Kassenschlager trugen 2019 zu einer konzernweiten Umsatzsteigerung von acht Prozent auf 61,47 Milliarden Schweizer Franken (57,31 Milliarden Euro) bei, wie der Konzern mitteilte. Zu den erfolgreichen Produkten zählen das MS-Medikament Ocrevus, Hemlibra zur Behandlung der Bluterkrankheit, das Immun-Therapeutikum Tecentriq und das Krebsmittel Perjeta. Der Konzern plant 2020 mit einer Umsatzsteigerung im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

„Das Jahr 2019 war für die Roche- Gruppe ein starkes Geschäftsjahr mit einem sehr guten Ergebnis,“ sagte Claus Haberda, seit 1. Januar Geschäftsführer von Roche Diagnostics. „Zu diesem Erfolg tragen unsere Mitarbeitenden an den beiden großen Standorten Mannheim und Penzberg durch ihre Kompetenz und ihr Engagement maßgeblich bei.“ Ursula Redeker hatte nach sechs Jahren ihre Funktion als Sprecherin der Geschäftsführung an Haberda übergeben. 

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