Sandhofen

Waldhof/Schönau Theatergruppe unterstützt Stadtteilbibliothek

Autorin zufrieden mit „Nuddelalarm“

Auch nach der 23. Bühnensaison der Darstellergruppe von „Was ä Theater“ darf sich eine soziale Institution über einen Geldbetrag freuen. Die genaue Summe stehe allerdings noch nicht fest, sie müsse noch berechnet werden. „Es handelt sich immer um die gesamten Nettoeinnahmen“, teilte Jasmin Stahl mit.

„In diesem Jahr spenden wir die Einnahmen aus dem Kartenverkauf an den Freundeskreis der Stadtteilbibliothek Schönau“, so Stahl. Die Sprecherin der Gruppe hatte als Chefsekretärin Doris Schmoll im Zusammenspiel mit Manuela Offenhäuser als Sabine Giebel für lustige Eifersüchteleien in dem Stück „Nuddelalarm“ gesorgt.

Fortsetzung ins Auge gefasst

„Natürlich sind solche Spenden nur möglich durch unser treues Theaterpublikum, das jedes Jahr zu uns kommt“, betonte sie. Dass am letzten Abend auch die Autorin des Bühnenschwanks, Heidi Mager, vor Ort war, freute das Ensemble besonders. „Wir waren sehr gespannt, ob sie unsere Adaption gut finden würde“, meinte Jasmin Stahl. Sie sei begeistert gewesen und habe den Einfallsreichtum und das lockere Spiel gelobt, sagte Stahl.

Die Theatergruppe habe bei ihr um eine Fortsetzung der Geschichte angefragt. Sie werde sich Gedanken machen, so die Antwort von Mager. „Vielleicht gibt es ja tatsächlich bald eine Fortsetzung mit Frau Schmoll und ihren Kollegen“, freute sich Jasmin Stahl. „Wir und unser Publikum würden uns freuen“, unterstrich sie.

Freude herrschte ebenso bei Elisabeth Weingärtner und ihrem Team. „Die Spende würde der Freundeskreis gerne für eine Lesetreppe in den bis 2020 neu renovierten Bibliotheksräumen verwenden“, erzählte die Leiterin der Bücherleihe. „Sie soll bei Veranstaltungen wie Klassenführungen oder Lesungen Sitzmöglichkeiten bieten und auch sonst kleine und größere Besucher zum Schmökern einladen“, hob Weingärtner hervor. jba